GEW Baden-Württemberg - Medieninformationen https://www.gew-bw.de GEW Baden-Württemberg - Medieninformationen de-DE GEW Baden-Württemberg - Medieninformationen Wed, 17 Oct 2018 13:45:27 +0200 Wed, 17 Oct 2018 13:45:27 +0200 TYPO3 EXT:news news-15100 Tue, 16 Oct 2018 15:15:18 +0200 Umbau der Schulverwaltung wirft Fragen auf https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/umbau-der-schulverwaltung-wirft-fragen-auf/ Die GEW bezeichnet das vom Land vorgestellte Konzept zur Qualitätsverbesserung an den Schulen als intransparent. Es fehlen nicht nur Aussagen zur Bezahlung der Fortbildner, sondern auch Organigramme, Stellen- und Finanzierungspläne. Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Presse Baden-Württemberg news-15055 Thu, 11 Oct 2018 16:11:23 +0200 Erste Gemeinschaftsschule im ländlichen Raum mit Oberstufe https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/erste-gemeinschaftsschule-im-laendlichen-raum-mit-oberstufe/ Wutöschingen erhält die erste Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule im ländlichen Raum. Die GEW hat die Genehmigung tatkräftig unterstützt und freut sich für die Kommunen und die Region. Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungssystem Presse Gemeinschaftsschule Gymnasium Baden-Württemberg news-15054 Thu, 11 Oct 2018 14:00:00 +0200 Fahrlehrer unterrichten jetzt auch an Schulen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/fahrlehrer-unterrichten-jetzt-auch-an-schulen/ In Baden-Württemberg unterrichten in diesem Schuljahr knapp 900 Personen ohne Lehrerausbildung auf Stellen, für die eigentlich ausgebildete Sonderpädagoginnen und -pädagogen und Grundschullehrkräfte vorgesehen sind. Studium Schule Bildung weiter denken Bildungsfinanzierung Bildungsqualität LehrerInnenbildung Presse Sonderpädagogische Schulen Grundschule Baden-Württemberg news-15046 Tue, 09 Oct 2018 17:35:00 +0200 AfD will Methoden wie in totalitären Regimen anwenden https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/afd-will-methoden-wie-in-totalitaeren-regimen-anwenden/ Die AfD plant nun auch in Baden-Württemberg eine Online-Plattform, auf der AfD-kritische Lehrkräfte gemeldet werden können. GEW-Landeschefin Doro Moritz warnt vor totalitären Auswüchsen der Partei und bietet betroffenen Lehrern Unterstützung an. Schule Gesellschaftspolitik Recht Presse Schulleitung Friedensbildung Personalrat Baden-Württemberg news-15042 Tue, 09 Oct 2018 15:25:38 +0200 Exzellenzstrategie braucht exzellente Arbeitsbedingungen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/exzellenzstrategie-braucht-exzellente-arbeitsbedingungen/ Die GEW setzt sich im Rahmen der Exzellenzstrategie für bessere Arbeitsbedingungen an den baden-württembergischen Hochschulen ein – und schlägt ein Bund-Länder-Programm vor, um befristet Beschäftigte fest anzustellen. Wissenschaft Bildungsfinanzierung Presse Baden-Württemberg news-15033 Mon, 08 Oct 2018 13:48:14 +0200 Schulverwaltung: Stellen schnell ausschreiben und besetzen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/schulverwaltung-stellen-schnell-ausschreiben-und-besetzen/ Wegen unbesetzter Stellen in der Schulverwaltung wird es bereits im laufenden Schuljahr zu weiteren Engpässen kommen. Darunter leidet vor allem die Qualität der Lehrerbildung – und die Belastung für die Mitarbeiter in der Schulverwaltung steigt. Presse Baden-Württemberg news-15024 Fri, 05 Oct 2018 15:00:00 +0200 Feste Stellen für Honorarlehrkräfte schaffen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/feste-stellen-fuer-honorarlehrkraefte-schaffen/ Anlässlich des Weltlehrertags haben Sprachkurslehrkräfte in Stuttgart mit einer symbolischen Aktion auf ihre prekäre Beschäftigungssituation aufmerksam gemacht. Die GEW macht sich dafür stark, die Lehrerinnen und Lehrer fest anzustellen. Weiterbildung Bildung weiter denken Migration Bildungsfinanzierung Presse DaF/DaZ Baden-Württemberg news-14966 Mon, 24 Sep 2018 18:13:50 +0200 Gute Ergebnisse durch förderliches Lernklima und individuelle Rückmeldungen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gute-ergebnisse-durch-foerderliches-lernklima-und-individuelle-rueckmeldungen/ Die Gemeinschaftsschulen arbeiten erfolgreich. Das zeigen die Ergebnisse der ersten Schülerinnen und Schüler, die 2018 ihre Realschulabschlussprüfungen gemeistert haben. Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungssystem Presse Gemeinschaftsschule Realschule Baden-Württemberg news-14868 Mon, 17 Sep 2018 11:54:01 +0200 Schulleitungen: Mehr Zeit führt zu besserer Qualität https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/schulleitungen-mehr-zeit-fuehrt-zu-besserer-qualitaet/ Die GEW begrüßt, dass das Land erste Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Schulleitungen vereinbart hat. Dabei kommt die zeitliche Entlastung der Führungskräfte an Schulen zu kurz. Ein anderer GEW-Vorschlag wurde aufgenommen. Schule Presse Schulleitung Baden-Württemberg news-14787 Thu, 06 Sep 2018 15:44:11 +0200 750 unbesetzte Stellen: Land kann noch mehr tun https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/750-unbesetzte-stellen-land-kann-noch-mehr-tun/ Damit die Schulen erfolgreich ins neue Schuljahr starten können, hat die GEW weitere Maßnahmen gegen den Lehrermangel vorgeschlagen. Mit einem Schritt ließe sich die Unterrichtsversorgung sogar kurzfristig verbessern. Schule Presse Baden-Württemberg news-14766 Wed, 05 Sep 2018 12:00:00 +0200 Die Schule beginnt: Es ist Zeit für mehr Zeit! https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/die-schule-beginnt-es-ist-zeit-fuer-mehr-zeit/ Wenige Tage vor dem Schulanfang fordert die GEW von der Landesregierung, endlich etwas gegen den Lehrermangel zu unternehmen. Außerdem müsse das Land noch viele Reformversprechen umsetzen, so die Vorsitzende, Doro Moritz. Schule Presse Baden-Württemberg news-14746 Mon, 03 Sep 2018 14:31:13 +0200 Inklusion in Baden-Württemberg droht zu scheitern https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/inklusion-in-baden-wuerttemberg-droht-zu-scheitern/ Erfolgreiche Inklusion braucht neben engagierten Lehrkräften auch gute Bedingungen. Die GEW sieht vor allem zwei Chancen, wie sich die Inklusion an den Schulen im Land verbessern lässt. Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungssystem Inklusion Presse Baden-Württemberg news-14601 Thu, 09 Aug 2018 16:30:00 +0200 Herkunftssprachlicher Unterricht ist wichtig für erfolgreiche Integration https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/herkunftssprachlicher-unterricht-ist-wichtig-fuer-erfolgreiche-integration/ Die GEW und die SPD-Landtagsfraktion zeigen sich fassungslos darüber, dass das Land herkunftssprachlichen Unterricht in staatlicher Verantwortung ablehnt. Sprachförderung und Integration stehen auf der Kippe. Die SPD-Landtagsfraktion und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg äußern ihr Unverständnis über die erneute Ankündigung des Kultusministeriums, keine Änderungen beim herkunftssprachlichen Unterricht vornehmen zu wollen.

Dazu Andreas Stoch, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: „Kultusministerin Eisenmann hat schlichtweg keinen Plan, wie sie das baden-württembergische Schulsystem für seine Realität in einem Einwanderungsland fit machen soll. Ihre Untätigkeit und fehlende Konzepte werden den Schulen auf die Füße fallen. Herkunftssprachlicher Unterricht wäre ein wichtiger Baustein, den Kultusministerin Eisenmann nicht mal zu prüfen bereit ist – obwohl Ministerpräsident Kretschmann dies den Bürgerinnen und Bürgern zugesichert hatte.

Offenbar können weder die Modelle zum herkunftssprachlichen Unterricht aus anderen Bundesländern, noch neue wissenschaftliche Studien bei Ministerin Eisenmann ernsthaftes Interesse wecken. Wenn sie den herkunftssprachlichen Unterricht nicht als prioritär einstuft, könnte man meinen, es gebe andere vorrangige Projekte.

Dem ist aber nicht so, denn im Bereich Sprachförderung verweist sie in der Antwort auf unseren Antrag (Drucksache 16 / 4380) (PDF) an ‚neuen‘ Aktivitäten lediglich auf wenige Einzelmaßnahmen: Ein Förderprojekt an nur etwas mehr als 30 Schulen („Lesen macht stark“), die Abschaffung des Fremdsprachenunterrichts an den Grundschulen und die zusätzlichen Investitionen für Sprachförderung im frühkindlichen Bereich, die allerdings weniger als fünf Prozent des Pakts mit den Kommunen und damit den kleinsten Posten der sogenannten Qualitätsoffensive darstellen.

Im Übrigen besteht kein Widerspruch zwischen dem von uns geforderten Schulversuch zum herkunftssprachlichen Unterricht und mehr Sprachförderung in deutscher Sprache. Beides kann und sollte in Rahmen eines Gesamtkonzepts zur besseren Integration Umsetzung finden.

Dass sich die Grünen nun hinter unseren Vorschlag zur Einrichtung eines Schulversuchs stellen, begrüßen wir natürlich. Rückgrat muss die stärkere der beiden Regierungsfraktionen aber nicht nur in ihren Pressestatements beweisen, sondern auch im Parlament. Ich bin gespannt, ob die Grünen dem Beschlussteil unseres Antrags zum Schulversuch dann wirklich zustimmen. Bisher sind sie bei Bildungsthemen vor ihrem kleinen Koalitionspartner immer eingeknickt, wie die Abstimmungen zur Grundschule ohne Noten oder den Voraussetzungen zur Einrichtung einer Oberstufe an Gemeinschaftsschulen zeigen.“

Sprachförderung in Herkunftssprache und deutscher Sprache konsequent nutzen

Die Landesvorsitzende der GEW, Doro Moritz, ergänzt: „Weder herkunftssprachlicher Unterricht in staatlicher Verantwortung noch ausreichende Sprachfördermaßnahmen – das ist das Konzept der Kultusministerin zur Qualitätssteigerung und besseren Integration.

Bei Kultusministerin Eisenmann und der Landesregierung hat Integration keinen hohen Stellenwert. Herkunftssprachlicher Unterricht steht nicht auf der Liste vorgesehener Maßnahmen. Der Sprachförderunterricht reicht hinten und vorne nicht. Der Fremdsprachenunterricht in den Klassen 1 und 2 wird gestrichen, die vier gestrichenen Stunden sind die ersten Förderstunden, die die Grundschulen bekommen. In keiner anderen Schulart würde Pflichtunterricht gestrichen, um Förderstunden für Deutsch und Mathematik zu gewinnen. Auf den Anfang kommt es an! 

Es macht mich fassungslos, dass Baden-Württemberg als Land mit 44,3 Prozent Kindern mit Zuwanderungshintergrund in den vierten Klassen nicht das Mittel der Sprachförderung in der Herkunftssprache und in deutscher Sprache konsequent nutzt. Das Programm ‚Lesen macht stark‘ startet im Schuljahr 2018/19 an 32 weiterführenden Schulen in den fünften Klassen. Das kann doch nicht die Antwort eines Landes sein, das mit seiner Bildung wieder an die Spitze will. Die Maßnahmen des Kultusministeriums reichen zwar für eine Pressemitteilung, die Grundlage für erfolgreiche Integration bieten sie nicht.“

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Schule Migration Presse DaF/DaZ Baden-Württemberg
news-14595 Fri, 27 Jul 2018 11:13:00 +0200 Unterrichtsausfall: Lehrerreserve ausbauen, statt Kinder nach Hause zu schicken https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/unterrichtsausfall-lehrerreserve-ausbauen-statt-kinder-nach-hause-zu-schicken/ Angesichts der aktuellen Zahlen zum Unterrichtsausfall verlangt die GEW, dass im Herbst in einem Nachtragshaushalt die Lehrerreserve ausgebaut wird. Vor allem an Gymnasien sind schnelle Verbesserungen möglich. Die Bildungsgewerkschaft GEW verlangt, dass im Herbst in einem Nachtragshaushalt die Lehrerreserve für die baden-württembergischen Schulen ausgebaut wird.

„Die Steuereinnahmen sprudeln. Niemand versteht, warum angesichts des viel zu hohen Unterrichtsausfalls die Vertretungsreserve nicht schnell ausgebaut wird. In Schularten, in denen kein Lehrermangel herrscht, könnte die Vertretungsreserve sofort erhöht werden“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in Stuttgart.

Die Bildungsgewerkschaft weist unter anderem auf den heute bekannt gewordenen Unterrichtsausfall an Gymnasien von 6,6 Prozent hin.

„Tausende Gymnasiallehrkräfte stehen derzeit auf der Straße, während Grüne und CDU in der Landesregierung tatenlos zusehen, wie die Kinder und Jugendlichen wegen fehlender Vertretungen nach Hause geschickt werden. Wir haben für viele Fächer in den weiterführenden Schulen genug Bewerberinnen und Bewerber auf dem Arbeitsmarkt. Es ist angesichts der vielen Ausfälle längst überfällig, die feste Vertretungsreserve mit zusätzlichen Planstellen auszubauen und für eine bessere Unterrichtsversorgung an Haupt-/Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien zu sorgen“, sagte Moritz.

In der ständigen Lehrerreserve sind 1.666 Stellen, gleichzeitig gibt es pro Schuljahr 6.000 bis 7.000 Lehrkräfte, die längere Zeit ausfallen, viele aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit. Grüne und SPD hatten sich 2011 auf einen Ausbauplan geeinigt und wollten jährlich die Lehrerreserve um 200 Stellen ausbauen. Der Ausbauplan wurde nach zwei Jahren wieder eingestellt, obwohl die Zahl der Ausfälle weiter steigt. „Was spricht dagegen, diesen Ausbauplan sofort wieder aufzunehmen? Seitdem ist die Zahl der jungen Lehrkräfte, die Kinder bekommen, weiter gewachsen und die Zahl der Ausfälle steigt kontinuierlich“, so die GEW-Chefin.

Die Bildungsgewerkschaft weist daraufhin, dass die Stichprobe zum Unterrichtsausfall nur die „Spitze des Eisbergs“ ist. „Wir haben zum Beispiel die verlässliche Grundschule. In der Statistik stehen 1,2 Prozent Ausfall für die Klassen 1 bis 4, aber in der Realität werden Klassen zusammengelegt und regulärer Unterricht kann nicht stattfinden. Es wird auch nicht erfasst, wenn Schulen bereits zu Beginn des Schuljahres Pflichtunterricht kürzen oder für die gestiegenen Herausforderungen und Aufgaben zu wenige Lehrkräfte in den Klassenzimmern stehen“, sagte Moritz.

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Schule Bildungsfinanzierung Presse Baden-Württemberg
news-14594 Thu, 26 Jul 2018 15:00:00 +0200 Pakt für gute Bildung: Ein Schritt vor, einer zurück https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/pakt-fuer-gute-bildung-ein-schritt-vor-einer-zurueck/ Die GEW begrüßt, dass mit dem „Pakt für gute Bildung und Betreuung“ zusätzliche 80 Millionen Euro für die Frühkindliche Bildung investiert werden sollen. Mit größeren Gruppen gibt es jedoch keine bessere Qualität. Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt den „Pakt für gute Bildung und Betreuung“ als wichtiges Signal und als „Hausaufgabe für die Landespolitik, die Kommunen und die Kita-Träger in Baden-Württemberg“.

„Seit über einem Jahrzehnt gibt es den Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen. Bis heute konnte er nicht verbindlich umgesetzt werden, weil das Geld für die Umsetzung der Qualitätsstandards fehlt. Die Gründung des Forums frühkindliche Bildung ist ein richtiger Schritt, dem weitere Taten folgen müssen. Dass die kommunalen Spitzenverbände allerdings die Gruppengrößen weiter vergrößern wollen, ist beschämend für das wohlhabende Baden-Württemberg und ein Schritt zurück. Wir brauchen eine bessere Bezahlung, eine bessere Fachkraft-/Kind-Relation und eine verbindliche Leitungszeit für alle Kita-Leitungen“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Baden-Württemberg (GEW), in Stuttgart.

Die GEW lobt, dass der unnötige Kinderbildungspass vom Tisch ist und zusätzliche 80 Millionen Euro für die Frühkindliche Bildung investiert werden sollen. Das neue „Forum frühkindliche Bildung“ müsse sich an den wissenschaftlichen Studien aus der Frühpädagogik orientieren und die Evaluation des Orientierungsplans begleiten. Positiv seien auch die zusätzlichen Mittel für Sprachförderung und Inklusion.

„Jetzt ist auch der Zeitpunkt, um das Nebeneinander von unterschiedlichen Programmen zur Sprachförderung zu beenden. Bildung und Förderung der Sprache muss im Alltag jeder Kita integriert sein“, so die GEW-Chefin.

Erhöhung der Gruppengröße ist kontraproduktiv

Ganz oben auf die Liste der Maßnahmen setzt die Bildungsgewerkschaft die Gewinnung von Fachkräften. Nach Ansicht der GEW sollten dabei nicht nur die Ausbildungskapazitäten für die Praxisintegrierte Ausbildung erhöht werden, sondern auch mehr Studienplätze in der Frühpädagogik angeboten werden.

„Die Kita-Träger werden aber nur genügend Beschäftigte finden, wenn sie bessere Arbeitsbedingungen bieten. Auch deshalb wäre eine Erhöhung der Gruppengröße um zwei bis drei Kinder kontraproduktiv. Die Fachkräfte sind schon jetzt am Belastungslimit“, sagte Moritz.

Für die Qualitätsentwicklung in Krippen und Kitas setzt sich die GEW für eine verbindliche Leitungszeit von 25 Prozent Leitungsfreistellung pro Kita-Gruppe ein. Für die Bemessung der Leitungszeit gibt es keine landesweiten Standards, 20 Prozent der Kita-Leitungen in Baden-Württemberg bekommen überhaupt keine zusätzlichen Stunden. Damit liegt der Südwesten im bundesweiten Vergleich auf dem 13. Platz.

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Kita Bildungsfinanzierung Inklusion Presse Jugendhilfe Baden-Württemberg
news-14562 Wed, 25 Jul 2018 10:02:29 +0200 Land schickt 9.000 Lehrkräfte in die Arbeitslosigkeit https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/land-schickt-9000-lehrkraefte-in-die-arbeitslosigkeit/ Mit Beginn der Sommerferien schickt die Landesregierung knapp 9.000 Lehrerinnen und Lehrer in die Arbeitslosigkeit. Die Verträge von fast 4.000 befristet Beschäftigten enden – und über 5.000 Referendarinnen und Referendare werden entlassen. Während sich heute 1,5 Millionen Schüler/innen in Baden-Württemberg über den Beginn der Sommerferien freuen, schickt die grün-schwarze Landesregierung 9.000 Lehrkräfte in die Arbeitslosigkeit. Zum Ferienbeginn enden die Verträge von fast 4.000 befristet beschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen, der große Teil hat nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld. Zusätzlich werden über 5.000 Referendarinnen und Referendare entlassen, obwohl die meisten ab September wieder in den Klassenzimmern stehen.

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, dem Beispiel von Rheinland-Pfalz zu folgen und ab 2019 ebenfalls die eigenen Saisonlehrer in den Ferien zu bezahlen.

„Es ist kaum vorstellbar, dass das reiche Baden-Württemberg nicht dem Beispiel von Rheinland-Pfalz folgen kann. Die Steuereinnahmen sprudeln. Trotzdem zeigt sich die grün-schwarze Landesregierung in Zeiten des Lehrermangels und des Unterrichtsausfalls als Arbeitgeber ohne Verantwortung. Die befristet beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer für die Vertretungen sind für die Schulen der Rettungsanker. Sie halten unter oft schwierigen Bedingungen und schlechterer Bezahlung als ihre Kolleginnen und Kollegen den Unterrichtsbetrieb in Baden-Württemberg aufrecht. Die meisten werden nach den Ferien wieder am Lehrerpult gebraucht, trotzdem schickt sie die Landesregierung in die Arbeitslosigkeit. Wir erwarten, dass diese Praxis gestoppt wird“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Saisonlehrkräfte in den Sommerferien bezahlen

Grüne und CDU hatten im Wahlkampf 2016 versprochen, diese Lehrkräfte wie in einigen anderen Bundesländern auch in den Sommerferien zu bezahlen. Die GEW berichtet, dass immer wieder Lehrkräfte in benachbarte Bundesländer oder die Schweiz wechseln, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen vorfinden. Mit der neuen Regelung im Nachbarland werden Lehrkräfte in Regionen, die an Rheinland-Pfalz grenzen, abwandern. Dadurch wird sich der Lehrermangel in Baden-Württemberg voraussichtlich weiter verschärfen.

In Baden-Württemberg sind knapp 4.000 Lehrerinnen und Lehrer befristet angestellt. Diese „Saisonlehrer“ arbeiten in der Vertretungsreserve sowie in den Vorbereitungsklassen (VKL) und in Klassen des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO), in denen vor allem geflüchtete Kinder und Jugendliche unterrichtet werden.

Für den überwiegenden Teil dieser Lehrkräfte enden die Arbeitsverträge am letzten Schultag. Noch 2008 lag die Zahl der befristet Beschäftigten bei 1.216. „Es ist zu begrüßen, wenn sich die Grünen jetzt dafür einsetzen, für einen Teil dieser Beschäftigten dauerhafte Stellen zu schaffen. Allen anderen sollten zumindest die Sommerferien bezahlt werden“, sagte Moritz.

Vertretungsreserve ausbauen

„Offenbar hat in der Landesregierung niemand gemerkt, dass in den vergangenen Jahren tausende junge Lehrerinnen und Lehrer eingestellt wurden: Wir haben zu unserer Freude viele Schwangerschaften und dementsprechend steigt der Vertretungsbedarf. Der dringend notwendige Ausbau der ständigen Vertretungsreserve wurde 2013 von der ehemaligen Landesregierung gestoppt“, sagte Moritz.

Derzeit müssen 6.000 bis 7.000 der fast 120.000 Lehrkräfte dauerhaft vertreten werden. In der ständigen Lehrerreserve gibt es nur 1.666 Stellen. Zusätzlich wird es angesichts des Lehrermangels in vielen Bereichen immer schwieriger, durch befristet Beschäftigte die Lücken zu stopfen.

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Schule Bildungsfinanzierung Presse Referendariat Baden-Württemberg
news-14551 Fri, 20 Jul 2018 13:30:00 +0200 Bürgermeister: Gemeinschaftsschulen sind ein Erfolgsmodell https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/buergermeister-gemeinschaftsschulen-sind-ein-erfolgsmodell-1/ Auf einer landesweiten GEW-Tagung haben Bürgermeister die Gemeinschaftsschule gelobt. Die rund 300 wohnortnahen Schulen im Land führen zu allen Schulabschlüssen. Mit den gut 300 Gemeinschaftsschulen (GMS) in Baden-Württemberg gelingt es am besten, eine wohnortnahe Schule zu sichern, die zu allen Schulabschlüssen führt. Das ist der Tenor einer GEW-Tagung, zu der heute gut 100 Bürgermeister, Gemeinderäte, Lehrkräfte und Landespolitiker in Stuttgart zusammen kommen.

„Die Qualität und die pädagogische Attraktivität der Gemeinschaftsschulen sind in den letzten fünf Jahren von Jahr zu Jahr gewachsen. Die Schulen müssen neue pädagogische Konzepte gestalten, der Heterogenität ihrer Schüler gerecht werden, den gebundenen Ganztagsbetrieb organisieren und über Inklusion nicht nur reden, sondern jeden Tag leben. Keine weiterführende Schule hat vergleichbar anspruchsvolle Aufgaben von Inklusion bis Begabtenförderung zu bewältigen. Dafür brauchen sie mehr Unterstützung. Dazu gehört auch eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte und mehr Leitungsstellen“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), im DGB-Haus in Stuttgart.

Starke Schülerpersönlichkeiten in Gemeinschaftsschulen

Das pädagogische Konzept und die Chance, allen Schüler/innen ab Klasse 5 eine wohnortnahe Schule bieten zu können, trifft bei Eltern und Schulträgern laut der Rückmeldungen aus den Kommunen auf Akzeptanz. „Unsere Kinder und Jugendlichen haben gute Schulen verdient und Kommunen brauchen gute Schulen, um attraktiv für ihre Bürger zu sein. Die Gemeinschaftsschule hat das Potenzial, diesen Zweiklang einzulösen. Es ist ein Auftrag an die Verantwortlichen in den Kommunen, im Landtag und der Landesregierung, in der Schulverwaltung, bei den Eltern und den Lehrkräften, gemeinsam diese junge Schulart weiterzuentwickeln. Was mich bei meinen Schulbesuchen total beeindruckt, sind die starken Schülerpersönlichkeiten, die selbstbewusst, motiviert und zielgerichtet ihr Lernen gestalten. Das ist es, was unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt braucht“, so die GEW-Chefin.

Gemeinschaftschulen bieten alle Abschlüsse

Die Gemeinschaftsschulen wurden zum Schuljahr 2012/2013 eingeführt. In mehreren Schritten kam es zur Gründung von 304 Gemeinschaftsschulen, die meist aus Haupt-/Werkrealschulen hervorgingen. Seit 2015 mussten 167 Haupt-/Werkrealschulen aufgrund rückgehender Schülerzahlen geschlossen werden.

Eine Grundlage für die Gründung der Gemeinschaftsschulen war ein Gutachten, dass 2010 zeigte, dass an drei Viertel der Gemeinden in Baden-Württemberg der Schulstandort erhalten bleiben kann, wenn Schulen gebildet werden, in denen wie in dann gegründeten Gemeinschaftsschulen alle Abschlüsse angeboten werden.

Reaktionen aus der Politik während der GEW-Tagung

Norbert Brugger, Städtetag BW: Er begrüßte unter anderem, dass die Landesregierung 2012 mit der Gründung der Gemeinschaftsschulen (GMS) „einen ganz neuen und mutigen Schritt“ gegangen sei und lobte die Qualität der GMS. Er problematisierte die zu geringen Schülerzahlen bei einem Teil der Schulen und setzte sich kurzfristig für die Gründung von Schulverbünden und langfristig für ein zweigliedriges Schulsystem ein. „Die Kommunen erwarten vom Land, dass Schulpolitik zukunftssicher und berechenbar ist.“

Georg Eble, Bürgermeister Wutöschingen: Er berichtet von der Gemeinschaftsschule in seiner Gemeinde und den stetig steigenden Anmeldezahlen. Er kritisierte, dass bisher der Antrag auf Einführung einer Oberstufe nicht genehmigt worden sei, obwohl inzwischen Familien nur aufgrund der attraktiven Gemeinschaftsschule nach Wutöschingen ziehen wollen. „Derzeit warten 200 Familien auf einen Bauplatz, wir haben einen wachsenden Zuzug aufgrund unserer erfolgreichen Schule“.

Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender Grüne: „Wir stehen nicht heute, sondern auch morgen und übermorgen hinter der Gemeinschaftsschule. Die Gemeinschaftsschulen sind leistungsfähig und leistungsstark.“ Er signalisierte, dass sich die Grünen für die Einrichtung weiterer gymnasialer Oberstufen an GMS einsetzen werden.

Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender SPD: Andreas Stoch kritisierte die mangelnde Unterstützung der Gemeinschaftsschulen durch die Grünen-/CDU-Landesregierung und die Kultusministerin. „Wir brauchen ein Bekenntnis der Politik, dass die Gemeinschaftsschule die richtige Antwort auf drängenden Fragen in der Bildungspolitik ist. Die Kultusministerin will mit Rezepten der letzten 30 Jahre die Probleme der Zukunft lösen.“

Raimund Haser, Arbeitskreis Bildung Landtagsfaktion CDU: Er betonte, dass die Landesregierung beim Regierungswechsel 2016 keine Ressourcen für die Gemeinschaftsschulen gestrichen habe und problematisiert die Schülerzahlentwicklung an einem Teil der Gemeinschaftsschulen. Eine bessere Unterstützung der GMS hält er nicht für sinnvoll.

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Schule Presse Gemeinschaftsschule Baden-Württemberg
news-14540 Tue, 17 Jul 2018 14:35:17 +0200 Unbesetzte Stellen in der Schulverwaltung führen zu Engpässen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/unbesetzte-stellen-in-der-schulverwaltung-fuehren-zu-engpaessen/ Die GEW fordert, dass die nicht besetzten Stellen insbesondere an den Staatlichen Schulämtern und den Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung besetzt werden – und in allen Schularten der Beruf des Fortbildners attraktiv gestaltet wird. Expert/innen in der baden-württembergischen Schulverwaltung befürchten, dass das geplante Qualitätskonzept der grün-schwarzen Landesregierung keinen Beitrag zur Qualitätsentwicklung leisten und es bereits im nächsten Schuljahr zu weiteren Engpässen wegen nicht besetzter Stellen kommen wird.

„Den bisherigen Schritten fehlen Transparenz, Fürsorgepflicht und Wertschätzung. Die Verantwortlichen zerschlagen derzeit die bestehenden Strukturen, bevor neue aufgebaut werden und verschlechtern die Arbeitsbedingungen. Wir fordern, dass die nicht besetzten Stellen insbesondere an den Staatlichen Schulämtern und den Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung ausgeschrieben und besetzt werden“, heißt es in einer Resolution, die heute in Stuttgart auf einer GEW-Tagung mit 130 Beschäftigten aus dem Kultusministerium, Regierungspräsidien, Schulämtern, Seminaren für Lehrerbildung und Schulen verabschiedet wurde.

Qualitätsentwicklung im Schneckentempo und ohne Ressourcen

„Ein guter Schritt für ein Qualitätskonzept an Schulen wäre es, wenn Grüne und CDU als ersten Schritt die Kürzung der Gelder für Lehrerfortbildung um 500.000 Euro aus dem Jahr 2017 rückgängig machen würden. Jede Woche erleben Lehrkräfte, dass sie nicht an Fortbildungen teilnehmen können, weil es nicht genügend Plätze gibt. Das bisher vorgestellte Konzept für den Umbau der Schulverwaltung enthält mehr Fragen als Antworten und soll zum Nulltarif umgesetzt werden. Bessere Qualität geht nicht kostenneutral. Neue Strukturen garantieren keine bessere Qualität. Es geht darum, Schulverwaltung und Fortbildner konsequent für neue Aufgaben zu qualifizieren und zum Beispiel nicht nur 38,81 Euro pro Monat für diese Tätigkeit extra zu zahlen“, sagte auf der Tagung Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Bei den meisten Fortbildungen erhalten die Leitungen derzeit nur 38,81 Euro brutto pro Monat zusätzlich. Deshalb ist es oft schwer, dafür qualifizierte Personen zu finden, die Fluktuation ist groß. Die GEW setzt sich dafür ein, dass in allen Schularten der Beruf des Fortbildners attraktiv gestaltet wird und alle Fortbildner wie bei den Beruflichen Schulen und Gymnasien nach der Besoldungsgruppe A15 zu bezahlen.

„Kultusministerin Susanne Eisenmann hat 2017 zu Recht von dringendem Handlungsbedarf gesprochen. Jetzt ist über ein Jahr vergangen und es liegt kein Konzept vor. Stellen werden mit Blick auf die geplante Reform nicht besetzt, darunter leidet bereits jetzt die Qualität in der Lehrerbildung und die Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schulverwaltung steigt. Warum geht alles im Schneckentempo, warum gibt es nicht sofort eine bessere Unterstützung für Lehrkräfte? Neben fehlenden Fortbildungsangeboten sind Coaching und Supervision an unseren Schulen Fremdworte, weil dafür das Geld fehlt“, sagte Moritz.

Reformprozess ohne Transparenz

Die GEW erwartet im Reformprozess endlich Transparenz. „Die eingesetzten Arbeitsgruppen für die Erarbeitung des Konzepts durften nicht miteinander reden, von einer gemeinsamen Zusammenarbeit der 120 Akteure und Beteiligung der Betroffenen kann nicht die Rede sein. Die Landesregierung riskiert so, dass am 1. Januar 2019 vielleicht eine neue Struktur besteht, es aber noch Jahre dauern wird, bis in den Klassenzimmern davon etwas zu spüren ist. Der Erfolg der Reform hängt davon ab, ob für die Betroffenen ein Klima der Unterstützung oder der Kontrolle und Angst entsteht. Derzeit erlebe ich in meinen vielen Gesprächen in der Schulverwaltung, mit Fortbildnern und Lehrkräften eine große Verunsicherung“, so die GEW-Chefin.

2.000 Mitarbeiter/innen sind betroffen

Das Institut für Bildungsanalysen und das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sollen künftig die Qualitätsentwicklung und Lehrerfortbildung für etwa 120.000 Lehrkräfte in Baden-Württemberg steuern. Die Regierungspräsidien und die Staatlichen Schulämter sollen sich künftig auf Aufsicht und Steuerung der Unterrichtsversorgung konzentrieren.

„2.000 Personen bekommen einen neuen Arbeitsplatz, noch weiß niemand wo und was sie dort machen sollen. Der Umbauprozess wird sich Jahre hinziehen und die Arbeit beeinträchtigen. Der Übergang müsste konstruktiv gestaltet werden. Stattdessen werden die bestehenden Strukturen zerschlagen, bevor die neuen entwickelt sind. Leitungsstellen der Staatlichen Seminare werden nicht mehr ausgeschrieben, Schulratsstellen nicht oder nur sehr zögerlich besetzt. Auch die Beschäftigten in der Schul- und Kultusverwaltung brauchen funktionierende Dienststellen. Sonst können sie ihre Arbeit für die Schulen nicht machen. Eine echte Unterstützung der Schulen ist noch lange nicht in Sicht“, sagte Moritz.

Fortbildungsangebote ausbauen

Die GEW hat auch Vorschläge für schnell wirkende Maßnahmen: „Jeder weiß, dass zum Beispiel der hohe Anteil von fachfremdem Unterricht insbesondere in den Grundschulen für schlechte Ergebnisse in Mathematik und Deutsch mitverantwortlich ist. Das ließe sich schnell ändern, wenn die Kultusministerium sich nicht wie in den vergangenen zehn Jahren weiter weigert, hier Fortbildungen anzubieten“, so die Landesvorsitzende.

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Schule Bildungsfinanzierung LehrerInnenbildung Presse Baden-Württemberg
news-14535 Fri, 13 Jul 2018 13:14:55 +0200 Beschäftigte in der Kindertagespflege besser bezahlen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/beschaeftigte-in-der-kindertagespflege-besser-bezahlen/ Die Vergütungssituation von selbstständig Tätigen in der Tagespflege ist für die GEW nicht hinnehmbar. „Es ist nicht zu verstehen, dass Tagespflegepersonen, die hohe Verantwortung für die Betreuung unser Kinder übernehmen, derart schlecht verdienen“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Der Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg hat eine Studie „Mindestens den Mindestlohn“ zur Vergütungssituation von selbstständig Tätigen in der Tagespflege vorgestellt. Um dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder gerecht zu werden, wurde in den letzten Jahren neben Krippen und Kindertagesstätten auch die Kindertagespflege weiter ausgebaut. Sie bildet mit ihrem Angebot eine zusätzliche flexible Säule in der Betreuung von Kindern in Baden-Württemberg.

„Es ist überfällig, den Beschäftigten in der Kindertagespflege mindestens den Mindestlohn zu bezahlen. Der Mindestlohn gilt für alle Beschäftigten. Dass bei der Betreuung unserer Kinder so wenig bezahlt wird, ist beschämend. Unserer Gesellschaft muss die Bildung und Betreuung unserer Kinder mehr wert sein“, sagte Moritz, Chefin der größten bildungspolitischen Interessenvertretung in Baden-Württemberg.

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Kita Presse Jugendhilfe Baden-Württemberg
news-14385 Fri, 15 Jun 2018 15:37:13 +0200 Rechnungshof-Gutachten: GEW befürchtet höhere Arbeitsbelastung für Lehrkräfte https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/rechnungshof-gutachten-gew-befuerchtet-hoehere-arbeitsbelastung-fuer-lehrkraefte/ Die GEW hat das Gutachten des Rechnungshofs zur Ressourcensteuerung im Schulbereich scharf kritisiert. Ressourcensteuerung müsse Qualitätssicherung zum Ziel haben, so GEW-Landeschefin Doro Moritz. Die GEW kritisiert das Gutachten des Rechnungshofs zur Ressourcensteuerung im Schulbereich als realitätsfern. „Die Umsetzung der Empfehlungen würde die Qualität des Unterrichts beeinträchtigen und eine weitere Verschärfung der Arbeitsbelastung der Lehrkräfte bedeuten. Warum äußert sich der Rechnungshof beispielsweise nicht zum Einsatz von Assistenten zur Entlastung von Verwaltungsaufgaben? Auch eine bessere Förderung von Schülerinnen und Schülern und in der Folge weniger Sitzenbleiber wäre ein Beitrag zu zielgerichtetem Ressourceneinsatz“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Kein Beitrag zur Qualitätsentwicklung an Schulen

Die GEW hält es für sehr irritierend, dass die Landesregierung das Gutachten beauftragt hat. Der Rechnungshof kommt nur zu quantitativen Ergebnissen, die die Qualitätsentwicklung außen vor lassen. „Ressourcensteuerung muss Qualitätssicherung und die Senkung der Arbeitsbelastung zum Erhalt der Attraktivität des Lehrerberufs zum Ziel haben. Die Vorschläge des Rechnungshofs sind kein Beitrag zur Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht. Es geht offensichtlich nur darum, die Unterrichtsversorgung schönzurechnen. Sie beinhalten durch neue Rechenmodelle ein weiteres Ausmosten der Lehrkräfte. Es ist abenteuerlich, dass sich der Rechnungshof erlaubt, den Einfluss des Versorgungsgrads mit Lehrkräften auf den Bildungserfolg zu verneinen“, betonte die GEW-Chefin.

Nur Umverteilung des Mangels

Aus der Sicht der GEW ist es naiv und nur eine Umverteilung des Mangels, wenn Grüne und CDU Abordnungen von Lehrkräften beenden wollen, um damit ihren hausgemachten Lehrermangel zu beheben. Lehrkräfte werden abgeordnet, um zum Beispiel Prüfungsordnungen zu erstellen, Referendare auszubilden, Lehrerfortbildungen zu organisieren, in Zeugnisanerkennungsstellen dafür zu sorgen, dass der Fachkräftemangel durch die Anerkennung von Abschlüssen aus anderen Ländern nicht zu groß wird, Schulen zu beraten oder Bildungspläne zu konzipieren. „Wer sollte diese Aufgaben übernehmen? Dafür brauchen wir pädagogische Profis“, so Moritz.

Die GEW lehnt Schulschließungen aus Spargründen ab. Sie betont, dass die pädagogische Qualität und bei Grundschulen die Wohnortnähe Vorrang haben müssen. „Die Schließung kleiner Grundschulen führt zu größeren Klassen und verschlechtert die jetzt schon mangelhaften Fördermöglichkeiten an Grundschulen noch mehr“, kritisiert Doro Moritz.

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Schule Bildungsfinanzierung Presse Baden-Württemberg
news-14346 Tue, 12 Jun 2018 15:48:37 +0200 Bundesverfassungsgericht: Beamte dürfen nicht streiken https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/bundesverfassungsgericht-beamte-duerfen-nicht-streiken/ Das Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, das Streikverbot für Beamte nicht aufzuheben. Die GEW sieht nun die Landesregierung in der Pflicht. Grün-Schwarz muss für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg sieht nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Streikrecht für Beamte die Landesregierung in der Pflicht.

„Jetzt haben die Landesregierungen die Verantwortung, ihren Verpflichtungen als Arbeitgeber auch angesichts des Lehrermangels gerecht zu werden und für einen attraktiven öffentlichen Dienst zu sorgen. Es darf in Zukunft nicht wieder passieren, dass die Landesregierung wie zuletzt Grün-Schwarz in Baden-Württemberg Tarifergebnisse nicht zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamte überträgt und sie als Sparschweine benutzt.

Von guten Arbeitsbedingungen und Fürsorgepflicht kann nicht die Rede sein, wenn es für die Leitung einer Grundschule nur 160 Euro brutto im Monat mehr gibt, wenn Lehrkräfte in der Grund- und Haupt-/Werkrealschule weniger verdienen und die Arbeitszeit in allen Schularten kontinuierlich steigt. Wir brauchen Verhandlungen auf Augenhöhe zwischen der Gewerkschaft und der Landesregierung, um bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz.

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Presse Baden-Württemberg
news-14329 Fri, 08 Jun 2018 14:18:46 +0200 Inklusion in Baden-Württemberg steht vor dem Scheitern https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/inklusion-in-baden-wuerttemberg-steht-vor-dem-scheitern/ Die GEW unterstützt die SPD-Vorschläge zur besseren Unterstützung der Inklusion an Schulen und fordert, dass die Studienplätze bereits im Wintersemester 2018/19 ausgebaut werden. Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die SPD-Vorschläge zur besseren Unterstützung der Inklusion an Schulen.

„Inklusion ist das Thema, bei dem ich mich am meisten dafür schäme, wie stiefmütterlich Grüne und CDU in der Landesregierung, aber auch viele Gemeinden und Städte in unserem wohlhabenden Land damit umgehen. Warum ist es nicht längst selbstverständlich, dass jede Kita, jede Schule und Hochschule barrierefrei ist und warum bekommen derzeit Kinder mit Beeinträchtigungen sowohl in den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren als auch in den Grund- und den weiterführenden Schulen meist eine schlechtere Förderung als noch vor wenigen Jahren?

Ohne Not spart die Landesregierung auf dem Rücken der betroffenen Kinder und Jugendlichen, deren Eltern und der engagierten Lehrkräfte. Die Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass so die Inklusion vor dem Scheitern steht“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in Stuttgart.

Mehr Studienplätze für Sonderpädagog/innen

Die GEW erwartet, dass die Landesregierung bereits zum Wintersemester 2018/19 mehr Studienplätze für Sonderpädagog/innen anbietet.

„Inklusion und der langfristig zunehmende Bedarf an Sonderpädagogen sind nicht vom Himmel gefallen. Wir brauchen dringend mehr Studienplätze. Stattdessen hält die Landesregierung nicht einmal mehr am Ziel fest, dass zwei Pädagogen für den gemeinsamen Unterricht verantwortlich sein müssen“, so die GEW-Landeschefin.

Die GEW-Chefin weist auf gute Beispiele für gelingende Inklusion hin. Eine GEW-Delegation hatte in den Pfingstferien Kitas und Schulen in Südtirol besucht. Dort ist es selbstverständlich, dass alle Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung die Kindergärten, Grund-, Mittel- und Oberschulen besuchen.

„Jede Kita und jede Schule ist barrierefrei, in den Grundschulen liegt der reguläre Klassenteiler bei 22 statt bei 28 wie bei uns und sobald ein Kind mit ‚besonderen Bildungsbedürfnissen‘ in der Klasse ist, liegt der Klassenteiler bei 20. Integrationslehrkräfte gehören selbstverständlich in jeder Schule dazu. Warum soll das nicht auch bei uns möglich sein?“, sagte Moritz.

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Presse Baden-Württemberg
news-14322 Thu, 07 Jun 2018 13:45:34 +0200 Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ besser unterstützen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/initiative-schule-gegen-sexuelle-gewalt-besser-unterstuetzen/ Die GEW begrüßt die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“. Es können jedoch nur dann sinnvolle Schutzkonzepte an den Schulen entstehen, wenn die Lehrerfortbildungsangebote schneller ausgebaut und die Schulen besser unterstützt werden. Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ und setzt sich für einen schnellen Ausbau der Lehrerfortbildungsangebote sowie eine bessere Unterstützung der Schulen ein.

„Jeder Fall von sexueller Gewalt ist einer zu viel. Niemand darf wegschauen, wenn Kinder und Jugendliche von Gewalterfahrungen berichten. Unsere Kitas und Schulen müssen in die Lage versetzt werden, eigene Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt zu entwickeln, Anzeichen für Missbrauch überhaupt zu entdecken und den Kindern und Jugendlichen helfen zu können.

Es gibt kaum Fortbildungsangebote zu diesem Thema. Und wie soll eine Grundschullehrerin mit 28 Kindern in der Klasse ohne eine einzige Poolstunde und ohne Schulsozialarbeit an der Schule in der Lage sein, wirksam etwas gegen sexuelle Gewalt zu tun? An die bei diesem Thema wichtige Elternarbeit ist aufgrund der schlechten Ausstattung der Schulen überhaupt nicht zu denken“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in Stuttgart.

Land muss Geld in die Hand nehmen

Im landesweiten Lehrerfortbildungsprogramm für Baden-Württemberg gibt es zwischen September 2017 bis Juni 2021 nur drei Fortbildungsangebote zum Thema sexuelle Gewalt und insgesamt 16 Fortbildungen zu den Themen Kindesschutz und Kindeswohl. Die Landesregierung hat die Mittel für Lehrerfortbildung 2017 um 500.000 Euro gekürzt.

Die GEW erhält jede Woche Berichte über überbuchte Fortbildungsangebote. Derzeit liegen zudem viele Fortbildungsplanungen für das Schuljahr 2018/19 auf Eis, weil die Schulverwaltung immer noch nicht weiß, welche Auswirkungen das seit 1,5 Jahren in Planung befindliche Qualitätskonzept des Kultusministeriums haben wird.

„Es ist gut, wenn zum Thema sexuelle Gewalt ein Online-Kurs starten soll. Das und Materialien zum Thema werden aber nicht ausreichen. Die Landesregierung muss bei diesem wichtigen Thema Geld in die Hand nehmen und Fortbildungen für das ganze Kollegium einer Schule anbieten. Dies ist auch eine Voraussetzung dafür, dass sinnvolle Schutzkonzepte an den Schulen entstehen können“, so die GEW-Landeschefin.

Die Bildungsgewerkschaft hält es für richtig, dass an den Schulen eigene Schutzkonzepte entwickelt und dabei Schüler- und Elternvertretungen einbezogen werden. „Ich frage mich nur, wie unsere Schulen dieser Aufgabe gerecht werden können. Unser Alltag in vielen Klassenzimmern ist von Lehrermangel und nicht ausreichender Lehrerreserve geprägt. Wer den Schulen zusätzliche Aufgaben gibt, muss sie auch in die Lage versetzen, diese gut umsetzen zu können“, sagte Moritz.

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Schulsozialarbeit Schule LehrerInnenbildung Gesundheit Presse Baden-Württemberg
news-14231 Thu, 24 May 2018 14:03:50 +0200 Saisonlehrkräfte: Arbeitslosigkeit in den Sommerferien endlich stoppen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/saisonlehrkraefte-arbeitslosigkeit-in-den-sommerferien-endlich-stoppen/ Die GEW empfiehlt der Landesregierung, dem Beispiel von Rheinland-Pfalz zu folgen und Pädagogen in den Ferien zu bezahlen. In Baden-Württemberg ist eine ähnliche Regelung mehr als überfällig. Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert die Landesregierung auf, sich ein Beispiel an Rheinland-Pfalz zu nehmen und ebenfalls die eigenen Saisonlehrer in den Ferien zu bezahlen.

„Es ist kaum vorstellbar, dass das reiche Baden-Württemberg nicht dem Beispiel von Rheinland-Pfalz folgen kann. Die Steuereinnahmen sprudeln. Trotzdem zeigt sich die grün-schwarze Landesregierung in Zeiten des Lehrermangels und des Unterrichtsausfalls als Arbeitgeber ohne Verantwortung. Die befristet beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer für die Vertretungen sind für die Schulen der Rettungsanker. Sie halten unter oft schwierigen Bedingungen und schlechterer Bezahlung als ihre Kolleginnen und Kollegen den Unterrichtsbetrieb in Baden-Württemberg aufrecht. Die meisten werden nach den Ferien wieder am Lehrerpult gebraucht, trotzdem schickt sie die Landesregierung in die Arbeitslosigkeit. Wir erwarten, dass diese Praxis gestoppt wird“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

In Rheinland-Pfalz werden Vertretungslehrer ab 2019 auch in den Sommerferien bezahlt. Weil ihre Verträge bislang vor den Ferien ausliefen, mussten sich die Lehrer sechs Wochen arbeitslos melden. In Baden-Württemberg ist eine ähnliche Regelung mehr als überfällig.

Mit der neuen Regelung werden Lehrkräfte in Regionen, die an Rheinland-Pfalz grenzen, abwandern. Dadurch wird sich der Lehrermangel in Baden-Württemberg voraussichtlich weiter verschärfen.

Zum Ferienbeginn im Juli enden in Baden-Württemberg die Verträge von fast 4.000 befristet beschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen, der große Teil hat nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld. Zusätzlich werden über 5.000 Referendarinnen und Referendare entlassen, obwohl die meisten ab September wieder in den Klassenzimmern stehen.

In anderen Ländern gibt es bessere Arbeitsbedingungen

Grüne und CDU hatten im Wahlkampf 2016 versprochen, diese Lehrkräfte wie in einigen anderen Bundesländern auch in den Sommerferien zu bezahlen. Die GEW berichtet, dass immer wieder Lehrkräfte in benachbarte Bundesländer oder die Schweiz wechseln, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen vorfinden.

In Baden-Württemberg sind knapp 4.000 Lehrerinnen und Lehrer befristet angestellt. Diese „Saisonlehrer“ arbeiten in der Vertretungsreserve sowie in den Vorbereitungsklassen (VKL) und in Klassen des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO), in denen vor allem geflüchtete Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Für den überwiegenden Teil dieser Lehrkräfte enden die Arbeitsverträge am letzten Schultag. Noch 2008 lag die Zahl der befristet Beschäftigten bei 1.216.

„Offenbar hat in der Landesregierung niemand gemerkt, dass in den vergangenen Jahren tausende junge Lehrerinnen und Lehrer eingestellt wurden: Wir haben zu unserer Freude viele Schwangerschaften und dementsprechend steigt der Vertretungsbedarf. Der dringend notwendige Ausbau der ständigen Vertretungsreserve wurde 2013 von der ehemaligen Landesregierung gestoppt“, sagte Moritz.

Derzeit müssen etwa 6.500 der fast 120.000 Lehrkräfte dauerhaft vertreten werden. In der ständigen Lehrerreserve gibt es nur 1.666 Stellen. Zusätzlich wird es angesichts des Lehrermangels in vielen Bereichen immer schwieriger, durch befristet Beschäftigte die Lücken zu stopfen.

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Berufliche Bildung Schule Bildungsfinanzierung Presse Referendariat Baden-Württemberg
news-14210 Fri, 18 May 2018 12:19:38 +0200 Anmeldezahlen: Real- und Gemeinschaftsschulen stehen vor großer Herausforderung https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/anmeldezahlen-real-und-gemeinschaftsschulen-stehen-vor-grosser-herausforderung/ Immer mehr Schüler besuchen Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Die heterogenen Klassen stellen die Lehrer vor große Herausforderungen. Deshalb fordert die GEW das Land auf, mehr Geld in Fortbildung zu investieren. Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet die Anmeldezahlen auf die weiterführenden Schulen als „klaren Auftrag für die Bildungspolitik“.

„Vor allem in den Realschulen und Gemeinschaftsschulen lernen immer mehr Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Voraussetzungen miteinander und können unterschiedliche Abschlüsse erreichen. Die Lehrerinnen und Lehrer an allen Schularten brauchen Unterstützung, um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Der Ausbau der Poolstunden an den Realschulen ist dabei ein erster richtiger Schritt. Wer Qualität stärken will, muss Lehrkräfte an Schulen mit großer Heterogenität in die Lage versetzen, der Unterschiedlichkeit der Kinder gerecht zu werden. Das geht nicht, wenn Grün-Schwarz wie 2017 Gelder für Fortbildungen streicht. Zudem befürchten wir, dass es im nächsten Schuljahr noch weniger Fortbildungsangebote geben wird, da durch den bevorstehenden Umbau der Schulverwaltung derzeit Stellen nicht besetzt und bestehende Strukturen zerschlagen werden. Die Hängepartie bei diesem Reformprojekt darf nicht dazu führen, dass mit dem Versprechen auf bessere Qualität in der Zukunft jetzt die Angebote reduziert werden“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in Stuttgart.

Die GEW setzt sich dafür ein, dass die Ausstattung der Schularten den jeweiligen Aufgaben gerecht wird. An den Realschulen, an denen jeweils fast ein Viertel der Fünftklässler eine Haupt-/Werkrealschulempfehlung oder eine Gymnasialempfehlung mitbringt, gibt es die größte Heterogenität in den Klassen. „Der Ausbau der Poolstunden und die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss an der Realschule zu erwerben, sind logische Konsequenzen“ so die GEW-Landeschefin.

Die GEW setzt sich dafür ein, die Gemeinschaftsschulen für den Ganztagsbetrieb, Coaching und Inklusion besser zu unterstützen. „Ich besuche jeden Monat mehrere Gemeinschaftsschulen. Diese stoßen auf eindrucksvolle Akzeptanz bei den Eltern. Diejenigen, die Gemeinschaftsschulen kennen, sind überzeugt von diesem zukunftsweisenden Konzept“, sagte Moritz.

Die GEW appelliert an den Landtag, Lehrkräfte an Haupt-/Werkrealschulen nicht zu vergessen. „Durch die sinkenden Schülerzahlen wird die Arbeit der Lehrkräfte an den Haupt- und Werkrealschulen noch herausfordernder. Es ist diskriminierend, dass alle Hauptschullehrkräfte an anderen Schularten A13 bekommen können, die gleichen Lehrkräfte an Werkrealschulen aber nicht. Neu eingestellte Lehrerinnen und Lehrer erhalten sofort A13 und verdienen pro Monat 400 bis 500 Euro mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil 30 bis 40 Jahre Berufserfahrung mitbringen“, so die Landesvorsitzende.

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Schule Presse Baden-Württemberg
news-14183 Tue, 15 May 2018 16:57:13 +0200 Ethikunterricht muss für alle Schularten kommen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/ethikunterricht-muss-fuer-alle-schularten-kommen/ Die Landesregierung führt zwei Jahre später als geplant Ethik für die Klassen 5 bis 7 ein. Die GEW fordert, dass Ethikunterricht auch an den Grundschulen und beruflichen Schulen eingeführt wird. Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, dass in allen Schularten Ethikunterricht schnell selbstverständlich wird.

„Politiker, die in populistischen Debatten Werteunterricht fordern, aber nicht einmal genug Geld dafür ausgeben wollen, dass alle Schülerinnen und Schüler in unserem Land Ethikunterricht erhalten, sind unglaubwürdig. Nachdem sich die Landesregierung bereits zwei Jahre Zeit gelassen hat und jetzt Ethik für die Klassen 7 bis 5 später als versprochen einführt, erwarten wir gerade vor dem Hintergrund der Debatten über Werteerziehung, dass Ethikunterricht an den Grundschulen noch in dieser Wahlperiode eingeführt wird. Auch an den beruflichen Schulen muss Ethik eine Selbstverständlichkeit werden“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW erwartet einen Stufenplan für die Einführung von Ethikunterricht in der Grundschule. Neben der Erstellung eines Bildungsplans muss die Ausbildung der Grundschullehrkräfte verändert werden. Während Ethik/Philosophie zum Fächerkanon der Lehrkräfte in der Sekundarstufe I gehört, ist Ethik bislang für das Grundschullehramt weder Studien- noch Prüfungsfach. 

„Werteorientierung und Werteerziehung, die Auseinandersetzung mit Religionen, waren noch nie so wichtig in der Schule wie heute. Aber nicht nur deshalb brauchen wir den Ethikunterricht. Die Grundschulen wissen ja überhaupt nicht, was sie mit den Schülerinnen und Schülern machen, die nicht in den Religionsunterricht gehen, weil sie keine Stunden haben. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie falsch fehlende Investitionen, wie falsch das Sparen ist“, sagte Moritz.

Es gibt in Baden-Württemberg inzwischen zahlreiche Klassen/Schulen, in denen die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler nicht am konfessionellen Religionsunterricht teilnimmt. In den Nebenabreden zum grün-schwarzen Koalitionsvertrag war die Einführung des Ethikunterrichts bereits zwei Jahre früher für das Schuljahr 2017/18 versprochen worden. „Es ist kein gutes Zeichen für die gesamte Bildungspolitik, wenn für die Umsetzung eines verabredeten Plans extra eine Regierungs-Pressekonferenz benutzt wird. Auf wichtigen Baustellen der Bildungspolitik herrscht Stillstand und die Grünen haben sich von ihren ursprünglichen Zielen weit entfernt: 2011 hatten sie im Koalitionsvertrag mit der SPD die Einführung von Ethik ab der Klasse 1 vereinbart“, sagte Moritz.

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Berufliche Bildung Schule Presse Baden-Württemberg
news-14141 Tue, 08 May 2018 16:04:32 +0200 21 Prozent weniger ausländische Studierende aus Nicht-EU-Ländern https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/21-prozent-weniger-auslaendische-studierende-aus-nicht-eu-laendern/ Seit einem Jahr gibt es Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende in Baden-Württemberg. Das hat deutlich weniger internationale Studierende zur Folge. Die GEW fordert von der Landesregierung, die Hochschul-Maut zu stoppen. Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, keine Studiengebühren für ausländische Studierende mehr zu erheben.

„Ein Jahr Studiengebühren hat gezeigt, dass Gebühren dazu führen, dass die Zahl der internationalen Studierenden aus Nicht-EU-Ländern um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist und vielen Studierenden ein Studium in Baden-Württemberg verwehrt bleibt. Das ist ein Armutszeugnis für das Exportland Baden-Württemberg. Unser Wohlstand beruht auf den internationalen Beziehungen. Die Hochschul-Maut muss gestoppt werden“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in Stuttgart.

Vor einem Jahr beschloss die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg trotz heftigen Widerstandes die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende in Höhe von 1.500 Euro sowie Zweitstudiengebühren in Höhe von 650 Euro pro Semester. Gegenüber dem Wintersemester 2016/17 sank die Anzahl der Nicht-EU-Studienanfänger/innen um 21 Prozent von 7.700 auf 6.080 Personen.

„Wer Internationalisierung fordert, kann nicht gleichzeitig Gebühren von Studierenden aus anderen Ländern verlangen. Diese Hochschul-Maut für internationale Studierende in Zeiten des aufkeimenden Rechtspopulismus ist auch politisch gefährlich“, sagte Moritz.

Die Bildungsgewerkschaft GEW stellt sich gegen jede Form von Studiengebühren und unterstützt, dass betroffene Studierende bereits im August 2017 Klagen vor den Verwaltungsgerichten in Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart eingereicht haben. Jetzt haben zwei Studierende Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht.

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Studium Internationales Presse Baden-Württemberg
news-14058 Tue, 24 Apr 2018 16:11:03 +0200 Bessere Qualität an Schulen gibt es nicht zum Nulltarif https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/bessere-qualitaet-an-schulen-gibt-es-nicht-zum-nulltarif/ Die Landesregierung hat das neue Qualitätskonzept für Schulen vorgestellt. Die GEW fordert, anstelle neuer Strukturen den Beruf des Fortbildners attraktiv zu gestalten. Qualitätsentwicklung braucht Investitionen. „Ein guter Schritt für ein neues Qualitätskonzept an Schulen wäre es gewesen, wenn heute Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Kürzung der Gelder für Lehrerfortbildung um 500.000 Euro aus dem Jahr 2017 rückgängig gemacht hätte. Jede Woche erleben Lehrkräfte, dass sie nicht an Fortbildungen teilnehmen können, weil es nicht genügend Plätze gibt. Das heute vorgestellte Konzept für den Umbau der Schulverwaltung enthält mehr Fragen als Antworten und soll offenbar zum Nulltarif umgesetzt werden.

Bessere Qualität geht nicht kostenneutral. Neue Strukturen garantieren noch keine bessere Qualität. Es geht darum, Schulverwaltung und Fortbildner konsequent für neue Aufgaben zu qualifizieren und zum Beispiel nicht nur 38,81 Euro pro Monat für diese Tätigkeit extra zu zahlen“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Beruf des Fortbildners attraktiv gestalten

Bei den meisten Fortbildungen erhalten die Leitungen derzeit nur 38,81 Euro brutto pro Monat zusätzlich. Deshalb ist es oft schwer, dafür qualifizierte Personen zu finden, die Fluktuation ist groß. Die GEW setzt sich dafür ein, dass in allen Schularten der Beruf des Fortbildners attraktiv gestaltet wird und alle Fortbildner wie bei den Beruflichen Schulen und Gymnasien nach der Besoldungsgruppe A 15 zu bezahlen.

„Kultusministerin Susanne Eisenmann hat heute zu Recht von dringendem Handlungsbedarf gesprochen. Deshalb verstehe ich nicht, warum zusätzlich zu den strukturellen Veränderungen Lehrkräfte nicht schneller unterstützt werden. Neben fehlenden Fortbildungsangeboten sind Coaching und Supervision an unseren Schulen Fremdworte, weil dafür das Geld fehlt“, sagte Moritz.

Qualitätsentwicklung braucht Investitionen statt neue Strukturen

Die GEW erwartet im weiteren Reformprozess endlich Transparenz. „Die eingesetzten Arbeitsgruppen für die Erarbeitung des Konzepts durften nicht miteinander reden, von einer gemeinsamen Zusammenarbeit der 120 Akteure und Beteiligung der Betroffenen kann nicht die Rede sein. Die Landesregierung riskiert so, dass am 1. Januar 2019 vielleicht eine neue Struktur besteht, es aber noch Jahre dauern wird, bis in den Klassenzimmern davon etwas zu spüren ist. Der Erfolg der Reform hängt davon ab, ob für die Betroffenen ein Klima der Unterstützung oder der Kontrolle und Angst entsteht. Derzeit erlebe ich in meinen vielen Gesprächen in der Schulverwaltung, mit Fortbildnern und Lehrkräften eine große Verunsicherung“, sagte Moritz.

Die GEW hat auch Vorschläge für schnell wirkende Maßnahmen: „Jeder weiß, dass zum Beispiel der hohe Anteil von fachfremdem Unterricht insbesondere in den Grundschulen für schlechte Ergebnisse in Mathematik und Deutsch mitverantwortlich ist. Das ließe sich schnell ändern, wenn die Kultusministerium sich nicht wie in den vergangenen zehn Jahren weiter weigert, hier Fortbildungen anzubieten“, sagte Moritz.

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Schule LehrerInnenbildung Presse Baden-Württemberg
news-13984 Thu, 19 Apr 2018 13:18:29 +0200 Stellenabbau an beruflichen Schulen stoppen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/stellenabbau-an-beruflichen-schulen-stoppen/ Anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg fordert die GEW von der Landesregierung, den geplanten Abbau von 600 Lehrerstellen zu streichen. Die Bildungsgewerkschaft GEW freut sich über den Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg. „Hoffentlich bleibt es heute nicht bei Sonntagsreden. In diesem Jahr sollen nach den Plänen der Landesregierung 600 Lehrerstellen an den Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg wegfallen. Das versteht niemand.

Wir brauchen die Lehrerinnen und Lehrer dringend, auch für das Gelingen der Integration Geflüchteter und anderer Einwanderer. Die Digitalisierung ist auch ausbaufähig und an den Schulen sind bereits seit Schuljahresbeginn viele Planstellen nicht besetzt“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Etwa 70 Prozent der geflüchteten Jugendlichen haben weiterhin sprachliche Defizite und brauchen ausbildungsbegleitende Förderung in Deutsch. Trotzdem plant die Landesregierung, 305 der 705 Stellen für Sprachförderung zum 1. August 2018 auslaufen zu lassen. Weitere 301 Stellen sollen an andere Schularten oder ins Kultusministerium verlagert werden.

„Wir haben zwar einen leichten Schülerrückgang, aber gleichzeitig einen hohen Bedarf, um die Qualität zu verbessern. Bei sprudelnden Steuereinnahmen versteht niemand, warum hier gespart wird“, sagte Moritz.

Stellen erhalten für bessere Integration und Unterrichtsversorgung

„Baden-Württemberg, das von seinen internationalen Beziehungen profitiert, wird im Umgang mit den zu uns geflüchteten Menschen seiner Verantwortung nicht gerecht. Die Landesregierung hat bereits die Stundentafel für die Vorbereitungsklassen gekürzt und erkennt offenbar nicht, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene mehr Zeit und Unterstützung brauchen, um unsere Sprache zu lernen und in unserem Land richtig anzukommen.

Grüne und CDU gefährden dadurch den Erfolg der Integration und die Chance, damit auch etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun. Alle Bildungseinrichtungen müssen so ausgestattet werden, dass Integration gelingen kann oder die Menschen, die später in ihre Herkunftsländer zurückkehren, dort mit einer guten Ausbildung zum Aufbau ihrer alten Heimat beitragen können“, sagte Moritz.

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Berufliche Bildung Schule Presse Baden-Württemberg
news-13977 Wed, 18 Apr 2018 16:18:43 +0200 TVöD-Tarifrunde gut abgeschlossen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/tvoed-tarifrunde-gut-abgeschlossen/ Die Verhandlungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind abgeschlossen. Die Warnstreiks haben Wirkung gezeigt und zu einem guten Ergebnis geführt. Im Schnitt erhalten die Beschäftigten rund 7,5 Prozent mehr Gehalt. Die Bildungsgewerkschaft GEW wertet das Tarifergebnis im öffentlichen Dienst als Erfolg und spricht auch von einem „Signal gegen den Fachkräftemangel.“

„Das gute Ergebnis ist nicht vom Himmel gefallen. Mein großer Dank gilt den vielen Kolleginnen und Kollegen, die sich an den Warnstreiks beteiligt haben. Dass wir uns jetzt über ein gutes Ergebnis freuen können, ist zu großen Teilen ihr Verdienst“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

PiA-Ausbildung neu im Tarifvertrag

Der gute Lohnabschluss bringt den Beschäftigten im Schnitt rund 7,5 Prozent mehr Gehalt. Die Entgelte für den Sozial- und Erziehungsdienst steigen durchgängig um mindestens 7,3 Prozent. Ein weiterer wichtiger Erfolg ist auch, dass die Auszubildenden in Erziehungsberufen nach dem PiA-Modell (Praxisintegrierte Ausbildung) in den Geltungsbereich der Tarifverträge aufgenommen werden.

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Schulsozialarbeit Kita Tarif TVöD Presse Baden-Württemberg