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Mitglieder im Ruhestand

Diese Seite ist ausschließlich mit Inhalten für Mitglieder im Ruhestand versehen.

Die gewählte Vertreterin der Mitglieder im Ruhestand ist Jakobe Flachensenberg.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wie stets zum Jahresbeginn stellen wir euch das Ausflugsprogramm 2019 vor. Wir hoffen, dass dieses Angebot euch wieder zur Teilnahme bewegt und eure Erwartungen erfüllt.
Mit lieben Grüßen von Jakobe Flachsenberg, Ursula und Rolf Povel, Gabriele Rauthe

Unterhalb der Veranstaltungshinweise sind Berichte und Bilder zu den jeweiligen Veranstaltungen archiviert.

Mitglieder im Ruhestand mit neuem Team

 

Pandemiebedingt konnten die MIR im Kreis Stuttgart seit März 2020 keine Veranstaltungen mehr anbieten. Zu einem gemeinsamen “Event” wurden die Mitglieder im Ruhestand des Kreises zu dem Besuch der Ausstellung »Trotz Allem«, Fred Uhlman – ein jüdisches Schicksal eingeladen. Die zwei gebuchten Führungen mit begrenzter Teilnehmerzahl in der Staatsgalerie Stuttgart am 8. Dezember 2021 waren innerhalb weniger Tage ausgebucht. Der große Andrang zeigte uns, dass ein starkes Bedürfnis bezüglich „kultureller Wiederbelebung“ besteht. Gerne hätten wir die Teilnehmer*innen nach den Führungen noch zu einem Kaffee und einem Plausch eingeladen, was aber zu gegebener Zeit nicht möglich war. Seit dem 23. Februar erlauben in Baden-Württemberg die neuen Coronaregeln, dass sich wieder mehr Personen zu einer Veranstaltung treffen und auch gemeinsam Kaffee trinken dürfen. So planen wir weitere Veranstaltungen in diesem Jahr.
Die Organisation der MIR-Termine übernimmt ein alt-neues MIR-Team: Gabriele Rauthe bekommt neue “Mitstreiter*innen”: Uta Marby, Erwin Berger und Michael Schulze (siehe Foto). Jakobe Flachsenberg und Ursula Povel verabschieden sich nach elf Jahren aus diesem Amt. Wir danken ihnen für das langjährige Engagement.
Team Mitglieder im Ruhestand: Uta Marby, Michael Schulze, Gabriele Rauthe, Erwin Berger (v.l.)

 

Besuch des Stadtpalais und Ehrung der Mitglieder, 20. März 2019

Nach einem ausführlichen Besuch des Stadtpalais wurden im „tempus“ Mitglieder für ihre 40- und 50jährige Mitgliedschaft in der GEW geehrt.

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Im Sept./Okt. 2019 - Mannheim - Stadtführung und Neue Kunsthalle

Mannheim, erstmals 766 urkundlich erwähnt, lange landwirtschaftlich geprägt, wurde erst 1607 Stadt. Im 30- jährigen Krieg wurde es zerstört, wieder aufgebaut und erneut zerstört. 1720 verlegte Kurfürst Carl Philipp die Residenz von Heidelberg nach Mannheim, 1763 stiftete er die Kurpfälzische Akademie. Aufgrund seiner Erbschaft Bayerns verlegte Carl Theodor 1778 die Residenz nach München, was die Bedeutung Mannheims schmälerte. Im 19. Jh. erlebte Mannheim einen Aufschwung als Wirtschaftsstandort und Handelshafen. Meilen- steine dieser Entwicklung waren der Bau des Rheinhafens und der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1840, die Gründung der BASF 1865, der Böhringer Chemie 1872 und von Benz & Cie. 1883. Parallel entwickelte sich Mannheim zum Zentrum der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie. Weitere Impulse gingen 1907 vom 300. Jahrestag der Stadtgründung aus, an dem auch die Kunsthalle eröffnet wurde. In den 1960er Jahren profitierte Mannheim vom Wirtschaftsaufschwung und entwickelte sich zur erfolgreichen Einkaufsstadt. Der Neubau der Kunsthalle 2018 und die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2020 tragen zur Reputation Mannheims als Kulturmetropole bei.

Die Kunsthalle prägt seit über 100 Jahren das kulturelle Leben der Stadt. Sie ist seit jeher mehr als ein Muse- um: Sie ist Prestigeobjekt und Schatztruhe, Treffpunkt und Motor für Neues. Mit der Eröffnung des Neubaus 2018 schenkt sie der Kunst in Mannheim einen Platz in der Zukunft und verspricht einen glanzvollen Übergang zwischen dem was war, was ist und sein wird. Mit Werken von Manet bis Bacon und einem breiten Skulpturenschwerpunkt gehört sie zu den angesehensten Sammlungen der internationalen Moderne bis zur Gegenwart.

Nov./Dez.2019 - Weil der Stadt - Stadtführung und Kepler-Museum

Weil der Stadt entstand im 6. Jh. als Siedlung auf dem Gelände eines römischen Landsitzes (= villa rustica), deren wohl davon abgeleiteter Name Wila im Laufe der Zeit zu Weil und zur Unterscheidung von anderen Orten namens Weil um den Zusatz „die Stadt“ erweitert wurde. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1075. Zwischen 1223 und 1242 wurden dem Ort die Stadtrechte durch Friedrich II. verliehen, um 1275 wurde er Reichsstadt. Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt geplündert und in Brand gesetzt, große Teile der Altstadt wurden zerstört. 1803 fiel die Stadt an Württemberg. Ihr mittelalterliches Stadtbild beeindruckt mit Stadt- mauer, Wehrtürmen, malerischen Altstadtgassen und der mächtigen Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Johannes Kepler (1571 - 1630), Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und ev. Theologe, ist der berühmteste Sohn der Stadt. Das Keplermuseum, 1940 in Keplers Geburtshaus eröffnet und 1999 neu gestaltet, führt uns Keplers Leben in den Zeiten der Reformation und Gegenreformation und der verheerenden Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges vor Augen. Umso strahlender erscheint daneben Keplers vielfältige Geisteswelt. Der Besucher sieht sich mit naturwissenschaftlichen, philosophischen und religiösen Fragen konfrontiert, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben: Er gilt als einer der Begründer neuzeitlichen Denkens und moderner Wissenschaft, die bis heute nachwirken.