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Tagungsablauf

  8:30 Uhr

Anmeldung

 

  9:00 Uhr

Begrüßung und Hauptvortrag:
„Doof gebor’n ist keiner, doof wird man gemacht“:
über wahrgenommene und bestehende Ungleichheiten in der Schule

mit Prof. Dr. Axinja Hachfeld, Uni Konstanz

 

11:00 Uhr

Pause

 

11:30 Uhr

Worksshopphase 1

 

13:00 – 14:30 Uhr

Mittagspause // Ausstellung von Lehrmittelverlagen

 

13:30 – 14:15 Uhr

Was gibt’s denn Neues aus dem Kultusministerium?
Monika Stein plaudert aus dem Nähkästchen.

 

14:30 Uhr

Worksshopphase 2

 

16:00 Uhr

Tagungsende

 

 

Informationen zum Vortrag und zu den Workshops

- über wahrgenommene und bestehende Ungleichheiten in der Schule
mit Prof. Dr. Axinja Hachfeld
Prof. Dr. Axinja Hachfeld ist Juniorprofessorin für Bildungsforschung mit Schwerpunkt Heterogenität an der Universität Konstanz. Am Exzellenzcluster "The Politics of Inequality" erforscht sie mit Kolleg:innen die Wahrnehmung von Ungleichheit und Fairness unter Schülerinnen und Schülern. Wie Bildungsinstitutionen Lebenschancen eröffnen können, und welche Rolle die pädagogischen Fachkräfte dabei spielen, sind Forschungsfragen, die sie auch im Zusammenhang mit Ganztagsangeboten untersucht. Ihre zwei Kinder gehen auf eine Gemeinschaftsschule.

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Die Workshops Nr. 1 - 3 dauern 180 Minuten und finden über beide Workshopphasen statt; sie werden durch die Mittagspause unterbrochen.

mit Dominique Greger
Eine effektive Klassenführung schafft die Voraussetzung für qualitativen und lernwirksamen Unterricht. Dabei geht es um ganz unterschiedliche Maßnahmen, die die Lehrkräfte präventiv ergreifen können, um eine produktive Lernatmosphäre und ein positives Lernumfeld zu schaffen. Eine konsequente Klassenführung führt zur Entlastung der Lehrpersonen und stellt somit einen wichtigen Baustein zur Erhaltung der Lehrergesundheit dar. 
(Der Workshop geht 180 Min. und findet über beide Workshopphasen statt).

mit Karen Hug
Die GfK geschieht aus einer achtsamen inneren Haltung heraus, die geprägt ist von Akzeptanz, Klarheit und Empathie. Das 4-Schritte-Modell von M. Rosenberg bietet nicht nur einen Zugang zu einer prozessorientierten Sprache, die in Konfliktsituationen sehr hilfreich ist, sondern vermittelt auch die Grundlagen für ein selbstverantwortliches Handeln, das wir selbst als Lehrperson anstreben sowie unseren Schülern in allen Formen des sozialen Lernens (z.B. Klassenrat, Lernentwicklungsgespräche, Streitschlichtung) nahebringen wollen. Neben einem kurzen Impulsvortrag werden Partner- und Gruppenübungen angeboten, die die Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen verfeinern, die achtsames Zuhören schulen und uns erfahren lassen, dass Lösungswege aus der empathischen Verbundenheit entstehen.
(Der Workshop geht 180 Min und findet über beide Workshopphasen statt).

mit Uwe Bittlingmayer
Im Rahmen des StiEL-Projekts haben wir an der PH Freiburg, der Uni Bielefeld und der Uni Potsdam eine modulare Fortbildung zur Unterstützung von Lehr- und pädagogischen Fachkräften bei der Umsetzung von Inklusion entwickelt. Im Workshop wollen wir die ersten beiden Module (Modul 1: Inklusionsverständnisse, soziales Lernen und Menschenrechtsbildung; Modul 2: Inklusive Pädagogik & Diagnostik) vorstellen und gemeinsam diskutieren. Nähere Informationen über das StiEL-Projekt unter www.stiel-verbund.de.
(Der Workshop geht 180 Min und findet über beide Workshopphasen statt).

Die Workshops Nr. 4 - 7 dauern 90 Minuten; sie werden zwei Mal angeboten: am Vormittag und am Nachmittag.

mit Max Barnewitz
Man erlebt es immer wieder: Im Gespräch mit Eltern im Kollegium oder in der eigenen Familie werden abwertende oder gar hasserfüllte Ansichten geäußert. Oft verharren wir dann in einer lähmenden Ohnmacht. Dabei lebt unsere Demokratie von (auch) kontrovers geführten Auseinandersetzungen. Das Ziel des Workshops ist es, euch zu ermutigen, euch auch an Diskussionen um polarisierende Themen zu beteiligen - und im Zweifelsfall konstruktiv Grenzen zu setzen. Auf eine handlungsorientierte Weise lernt Ihr im Training, wie ihr Stammtischparolen begegnen könnt.
(Der Workshop findet zweimal statt: am Vormittag und am Nachmittag).

mit Norbert Stockert
Bewegungsspiele sind ein attraktiver und erfolgversprechender Weg, um elementare motorische Kompetenzen zu fördern. Darüber hinaus wirken sie sich positiv auf das Sprachvermögen, die Konzentrationsfähigkeit und das Sozialverhalten aus. Von besonderer Bedeutung sind Bewegungsspiele zur Förderung der Exekutiven Funktionen, die zentral sind für die schulischen Leistungen. In diesem Workshop werden vielfältige Ideen für Bewegungsspiele vermittelt und auch gemeinsam ausprobiert; für das Klassenzimmer, die Halle und das Außengelände. Mitbedacht ist dabei die eigene Rolle als Anleiter*in.
(Der Workshop findet zweimal statt: am Vormittag und am Nachmittag).

mit Joachim Schweizer
Das Land Baden-Württemberg sieht kollegiale Leitungsstrukturen an öffentlichen Schulen vor. Die daraus entstehenden Möglichkeiten der Mitbestimmung und Mitgestaltung werden in dieser Veranstaltung vorgestellt.
Es werden die Aufgabenfelder verschiedener Konferenzen sowie die Rechte und Pflichten von Lehrkräften und Schulleitungen in den jeweiligen Konferenzen thematisiert. Anhand konkreter Fallbeispiele wird gezeigt wie durch Konferenzbeschlüsse höhere Arbeitszufriedenheit an Schulen herbeigeführt werden kann.
(Der Workshop findet zweimal statt: am Vormittag und am Nachmittag).

mit Klaus Pfisterer
Die Bundeswehr wirbt mit vielfältigen Maßnahmen um Jugendliche für die Armee zu gewinnen. In den Schulen werden dazu Jugendoffiziere und Karriereberater*innen eingesetzt. Grundlage dafür sind bundesweit neun Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr, die den Armeeangehörigen einen privilegierten Zugang zu den Schulen sichern. Kann so das Neutralitätsgebot eingehalten werden? Das Bündnis „schulfrei für die Bundeswehr- Lernen für den Frieden“ setzt sich für die Kündigung der Kooperationsvereinbarung und stattdessen einer Friedensbildung an Schulen ein.
(Der Workshop findet zweimal statt: am Vormittag und am Nachmittag).

Die Workshops 8 - 13 dauern jeweils 90 Minuten, werden aber nur einmal angeboten:
entweder nur am Vormittag in der Workshopphase 1 (Workshops Nr. 8-10)
oder nur am Nachmittag in der Workshopphase 2 (Workshops Nr. 11-13).

mit Monika Stein
Welche Vorstellungen von Bildungsgerechtigkeit hast du? Bieten die unterschiedlichen Bildungswege genug Möglichkeiten um in der Gesellschaft aufzusteigen? Was kann jeder von uns selbst, wir im Kollegium und wir gemeinsam mit der GEW tun, damit Bildung noch mehr Chancen für unsere Schüler*innen generieren kann? Die Vorsitzende der GEW Baden-Württemberg Monika Stein lädt ein zur Diskussion über Herausforderungen, Chancen und Lösungen im Kontext von Bildung und Gerechtigkeit.
(Der Workshop findet nur in der Workshopphase I statt).

mit Nikolai Dettling
Gleichungen werden angefasst und handelnd gelöst. Jede Aufgabe wird zu einem Exponat, das Klassenzimmer zum Museum. Wie fühlt es sich an, der Rolle des Prüflings zu entwachsen? Wie, die prüfende Rolle einzunehmen und Aufgaben auf ihren Schwierigkeitsgrad hin zu beurteilen? Exemplarisch werden im Rahmen des haptischen Lösens von Gleichungen verschiedene Rollen erlebbar gemacht, die wir im Unterrichtsgeschehen einnehmen können. Dabei wird die Verantwortung für den Lernprozess in die eigenen Hände gelegt, die Lehrperson kann als helfende Hand auftreten. Zentrales Anliegen der Veranstaltung ist die Schärfung der Rollenwahrnehmung. Mathematische Vorkenntnisse sind nicht nötig, sie kann schulform-und fächerübergreifend besucht werden.
(Der Workshop findet nur in der Workshopphase I statt).

mit Tina Michalski
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die verschiedenen Aufgabengebiete der Klassenlehrer*innen‐Tätigkeit. Die Teilnehmer*innen erhalten viele konkrete Ideen und Materialien für ihren Unterrichtsalltag. Themen u. a. Regeln und Rituale, Termine, Elternarbeit, Feste und Ausflüge.
(Der Workshop findet nur in der Workshopphase I statt).

mit Nikolai Dettling
Begreifen ist uns in die Wiege gelegt. Die Augen des jungen Kindes leuchten, es beginnt zu begreifen. Auch in unserer Sprache ist der Zusammenhang von Hand und Begreifen sowie das Tun in vielen Worten und Metaphern sichtbar: handeln, handhaben, sich herantasten, das hat Hand und Fuß. Es macht Spaß, diese besondere Beziehung in den Blick zu nehmen. Schiffbruch auf hoher See. Als letzte Rettung soll eine Fraktalantenne geplant und gebaut werden. Die Gruppe kann schaffen, was für den Einzelnen nicht möglich erscheint. Anhand einer erlebnisorien-
tierten Lernumgebung wird das Potential des Begreifens erlebbar. Die Veranstaltung ist schulform- und fächerübergreifend ausgerichtet. Vielfalt ist herzlich willkommen und wird als Gewinn betrachtet.
(Der Workshop findet nur in der Workshopphase II statt).

mit Murat Schnurr
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die verschiedenen Aufgabengebiete der Klassenlehrer*innen‐Tätigkeit. Die Teilnehmer*innen erhalten viele konkrete Ideen und Materialien für ihren Unterrichtsalltag. Themen u. a. Regeln und Rituale, Termine, Elternarbeit, Feste und Ausflüge.
(Der Workshop findet nur in der Workshopphase II statt).

mit dem Team CO2ero
CO2ero begleitet Bildungseinrichtungen auf dem Weg zur Klimaneutralität und legt den Fokus auf die Verknüpfung von Emissionseinsparungen mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Wie kann das auch an deiner Schule gelingen? In dem Workshop bekommst du eine Einführung in das Thema Klimaschutz an Schulen sowie Prinzipien und Umsetzungsstrategien der BNE und du erhältst ganz praktische Tipps um die Inhalte an deiner Schule voran zu bringen. Mehr Infos: https://www.co2ero.de/
(Der Workshop findet nur in der Workshopphase II statt).

Weitere organisatorische Hinweise

In der Mittagspause kann gegen Entgelt in der Mensa der PH gegessen werden.

Mit Eingang deiner Anmeldung bist du zugelassen; es werden keine separaten Anmeldebestätigungen verschickt. Du wirst deinen Workshopwünschen zugeordnet. Weitere Informationen erhältst du in der Woche vor der Veranstaltung per E-Mail.
 

Eine Kinderbetreuung für Kinder ab 1,5 Jahren kann auf Wunsch angeboten werden! Bitte setze dich im Vorfeld mit Jannik Held in Verbindung.

Laut Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums vom 24.05.2006 (Leitlinien zur Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Baden-Württemberg, zuletzt geändert 11.11.2009 (K.u.U. S. 223/2009)) entscheidet die Schulleitung über die Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen freier Träger. Bei Genehmigung besteht Dienstbefreiung und Dienstunfallschutz.

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Fachtagung altersunabhängig für alle Interessierten möglich!

 

Tagungskosten:

GEW-Mitglieder: kostenfrei
Nichtmitglieder:  20 Euro
Referendar*innen und Studierende (Nichtmitglieder): 10 Euro

 

Junge GEW Südbaden