GEW Baden-Württemberg
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Einführung in die Traumapädagogik

für Pädagog/innen in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

In immer mehr sozialen Bereichen begegnen wir Kindern und Jugendlichen, die Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Oft stecken Traumatisierungen dahinter, die die Kinder in Daueralarmbereitschaft versetzen und/oder sie erstarren oder gar „wegswitchen“ lassen. Dabei denke ich nicht nur an Krieg, Flucht und Gewalt, sondern auch an die Kinder um uns herum, die mit basalem Mangel an Nahrung, Mangel an Schutz und emotionaler Zuwendung und Fürsorge groß werden müssen. Auch diese Voraussetzungen können in eine chronische Traumatisierung münden, je nach persönlichen Schutz- und Risikofaktoren.

Oft begegnen wir unerklärlichem Verhalten, das in keinerlei Relation zur Situation steht. Uns quasi kalt erwischt! Wir haben mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die ambivalentes Verhalten voller Widersprüche in sich aufweisen und wir haben meist keine Erklärung dafür.

Das Seminar soll Ihnen einen Grundstock an Wissen über die Psychotraumatologie mitgeben, um solches Verhalten besser verstehen, einordnen und im besten Falle adäquat darauf reagieren zu können.

Termin
29.06.2019, 08:45 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Kloster Maria Hilf
Carl-Netter-Str. 7
77815 Bühl
Teilnahmebeitrag
kostenfreie Teilnahme; nur für GEW-Mitglieder
Anmeldeschluss
06.06.2019
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 Routenplaner
Ansprechpartner_in
Monika Dehmelt
Tagungsmanagement
0711 210 30 26
Referent_in
Silvia März
Systemische Therapeutin (DGSF) und Traumatherapeutin (nach DeGPT & DAPT); Heilerlaubnis Psychotherapie (HPG/ECP)