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Webseminar: „Neutralität“ in der politischen Bildung?

für alle

Wie soll politische Bildung mit rechtsradikalen und antidemokratischen Positionen im Unterricht umgehen?

Was bedeutet Überparteilichkeit für den Unterricht oder politische Diskussionsveranstaltungen (vor Wahlen) an Schulen?

Der Politikunterricht steht immer wieder vor der Herausforderung, wie mit unterschiedlichen, kritischen Positionen zu tagespolitischen Themen umgegangen werden soll. Kann und soll politische Bildung dabei „neutral“ sein, wie es die AfD fordert?

Der Beutelsbacher Konsens wird oft fälschlicherweise als Begründung herangezogen, um einen vermeintlich neutralen oder unpolitischen Unterricht zu fordern. Überparteilichkeit und Kontroversitätsgebot sind aber keinesfalls gleichzusetzen mit Wertneutralität.

Die Schüler*innen sollen auf der Grundlage unterschiedlicher Standpunkte in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Interessen zu analysieren und mit demokratischen Mitteln zu vertreten. Politische Bildung soll Orientierungsfähigkeit in Politik und Gesellschaft ermöglichen und zu demokratischem Handeln befähigen und ermutigen. Der Beutelsbacher Konsens fordert daher keinen "neutralen" Politikunterricht.

Termin
- Uhr
Veranstaltungsort
am eigenen digitalen Endgerät
Teilnahmebeitrag
kostenfreie Teilnahme; nur für GEW-Mitglieder
Anmeldeschluss
12.03.2024
Kontakt
Sabine Pelzl
Fortbildung Nordwürttemberg
Telefon:  0711 21030-47
Inken König
Stellvertretende Vorsitzende GEW Nordwürttemberg
Gabriele Schink-Stolz
Beisitzerin Bezirksvorstand Nordwürttemberg
Referent_in
Karl-Ulrich Templ
ehemaliger stv. Leiter der Landeszentrale für politische Bildung BW