GEW Baden-Württemberg
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Offenheit und Schutz – Coming out in Zeiten des Rechtspopulismus

für lesbische Pädagoginnen

Die Diskussionen um den Bildungsplan in Baden-Württemberg und anderswo zeigen, dass es noch längst nicht „normal“ ist „anders“ zu sein. Dabei erfordert die pädagogische Arbeit uns als ganze Person. Unsere Authentizität kann geschwächt sein, wenn wir einen Teil unserer Energie darauf verwenden (müssen), die eigene Lebensweise zu verheimlichen. Demonstrationen gegen Bildungsziele wie „Akzeptanz von Vielfalt“ und Wahlerfolge rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien wirken negativ verstärkend und auch beängstigend.

Wie  kann es gelingen, trotz äußerer und innerer „Gebote und Verbote“ eine Brücke zu bauen zwischen unserer persönlichen Identität und der beruflichen Rolle, so dass wir zu uns selbst stehen und daraus Kraft  schöpfen können? Welche politischen/gewerkschaftlichen Handlungsmöglichkeiten können wir gemeinsam entwickeln?

Im Workshop mit maximal 14 Frauen wechseln sich Kurzvorträge, Übungen und Fallbeispiele der Teilnehmerinnen ab. Es werden Methoden aus der Transaktionsanalyse und der Skriptdramaarbeit verwendet.

Vorhandene Ressourcen können in einer unterstützenden und ermutigenden Gruppenatmosphäre gewürdigt und neue Strategien erprobt werden.

Beginn
03.05.2019, 17:00 Uhr
Ende
04.05.2019, 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
KVJS-Tagungszentrum
Schloßstr. 31
71083 Herrenberg-Gültstein
Teilnahmebeitrag
kostenfreie Teilnahme; nur für GEW-Mitglieder (Nichtmitglieder können bei Interesse an einer GEW-Mitgliedschaft gegen einen Teilnahmebeitrag in Höhe von 125 Euro mit Übernachtung und 75 Euro ohne Übernachtung teilnehmen.)
Anmeldeschluss
11.04.2019
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 Routenplaner
Ansprechpartner_in
Monika Dehmelt
Tagungsmanagement
0711 210 30 26
Referent_innen
Anne Huschens
Fachberaterin für Schulentwicklung und Berufsschullehrerin, Lehrende Transaktionsanalytikerin (Bildung)
Elke Gärtner
Leiterin Vorstandsbereich Frauenpolitik