GEW Baden-Württemberg
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Supervisionsgruppe für freiberufliche Lehrkräfte Deutsch als Fremdsprache

für freiberufliche DaF Lehrkräfte mit GEW-Mitgliedschaft oder Interesse daran

Die Supervisionsgruppe für freiberufliche DaF-Lehrkräfte bietet einen geschützten Raum, um im kollegialen Austausch herausfordernde oder belastende Situationen in Form der Fallbesprechung gemeinsam lösungsorientiert zu bearbeiten. Ziel der Supervision ist, sich selbst und andere bewusst wahrzunehmen, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern und dadurch kompetenter und gelassener mit beruflichen Konflikten umzugehen.

Es finden insgesamt sechs Sitzungen statt, jeweils freitags von 14.30 bis 17.30 Uhr an den folgenden Daten:

  • 15. Februar 2019, 22. März 2019, 10. Mai 2019, 12. Juli 2019, 20. September 2019 und 18. Oktober 2019
  • [ 22. November 2019: Ersatztermin, falls eine der vorangegangenen Sitzungen entfallen muss. Bitte merken Sie sich das Datum vor.]
Termin
15.02.2019, 14:30 - 17:30 Uhr
Veranstaltungsort
GEW Landesgeschäftsstelle
Silcherstr. 7
70176 Stuttgart
Teilnahmebeitrag
für GEW-Mitglieder: 35 Euro; für Nichtmitglieder: 175 Euro (GEW-Mitglieder werden vorrangig zugelassen.)
Anmeldeschluss
06.02.2019
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Erstmalige Supervision für DaF/DaZ-Lehrkräfte: Statt Einzelkämpfertum Unterstützung und Rückenstärkung

„Ein Ventil haben, auch mal Dampf ablassen und Emotionen zeigen können“, „erleben, dass andere die gleichen Probleme haben und man gemeinsam Lösungen finden kann“ oder „neue Sichtweisen und Haltungen zu schwierigen Fällen gewinnen“, lauten einige Aussagen von Teilnehmerinnen zur Supervision, die die GEW erstmalig DaF/DaZ-Lehrkräften von Sprach- und Integrationskursen ermöglichte.

Hella Musall, selbst langjährige Lehrerin und erfahrene Supervisorin in Schulen, leitete sechs Gruppensitzungen. Von Februar bis Juni 2018 trafen sich Honorarlehrkräfte einmal monatlich aus verschiedenen Institutionen. Die Themen, die zutage traten, sind für Honorarlehrkräfte, die sich als Selbstständige meist als Einzelkämpfer/innen durchschlagen müssen, symptomatisch:

  • soziale Unsicherheit,
  • schwierige Umsetzbarkeit der Vorgaben des BAMF, welche oft an die Dozent/innen weitergeleitet werden,
  • Beschwerden von Teilnehmenden in den verpflichtenden Kursen aufgrund von Unkenntnis hiesiger Gepflogenheiten,
  • Repressionen und Intransparenz durch überforderte Fachbereichsleitungen,
  • Konflikte mit Kolleg/innen, da die Kurse im Tandem durchgeführt werden,
  • Kursausfälle und damit verbunden Existenzängste und -bedrohung.

Durch die Fallbesprechungen in der Supervision erfuhren die DaF/DaZLehrkräfte nicht nur einen guten Austausch und Rückenstärkung, sondern auch Begleitung und Unterstützung bei schwierigen Situationen. Es bildeten sich neue Teams und Solidaritäten.

Ansprechpartner_in
Monika Dehmelt
Tagungsmanagement
0711 210 30 26
Referent_in
Hella Musall
Landesfachgruppe Erwachsenenbildung, erfahrene Leiterin von Fallbesprechungsgruppen für Lehrer/innen allen Schularten, systemische Therapeutin (IGST) und Präventologin