GEW Baden-Württemberg
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Von herausfordernden Kindern und der Chance, sie zu verstehen

für pädagogische Fachkräfte

Kinder bedienen sich vielfältiger Ausdrucksformen, um die Welt zu erfassen und sich in ihr zu orientieren. Die Reggio-Pädagogik prägte hierfür den Begriff der „100 Sprachen“ des Kindes. Herausfordernde Verhaltensweisen wie eine erhöhte Unzugänglichkeit, ausgeprägte Unruhe, Aggressivität oder eine geringe Frustrationstoleranz sind von diesem Kanon jedoch ausgenommen. Hier scheint auch eine partizipative oder liebevolle Pädagogik an ihre Grenze zu stoßen. Doch muss sie das? Oder bestehen Möglichkeiten, dem „schwierigen“ Kind gerecht zu werden, indem wir die richtige „Übersetzung“ finden?

Notwendig wären hierfür Einblicke in Ursachen und Wirkweisen von Belastungssituationen und ihrer (neurobiologischen) Verarbeitung bei Kindern und pädagogischen Fachkräften. Wir werden daher auf folgende Aspekte eingehen:

  • Was sind herausfordernde Verhaltensweisen?
  • Stressempfinden und -regulation in der embryonalen und frühkindlichen Entwicklung
  • Stresserleben und -regulation bei Erwachsenen
  • Bewältigungsmuster bei Kindern und pädagogischen Fachkräften: Wo es harmoniert und wo es kollidiert
  • Mögliche Wege aus dem Kreislauf aus Hilflosigkeit und Überforderung
Termin
14.03.2019, 09:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
DGB-Haus Karlsruhe
Ettlinger Str. 3a
76137 Karlsruhe
Teilnahmebeitrag
für GEW-Mitglieder: kostenfrei; für Nichtmitglieder: 10 Euro
Anmeldeschluss
04.03.2019
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Ansprechpartner_in
Barbara Braunagel
Sekretariat GEW Nordbaden
Ettlinger Straße 3a
76137 Karlsruhe
0721 18033291
Referent_in
Marymar del Monte
Freiberufliche Fachreferentin