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Einladung zum öffentlichen Vortrag

Julia Bialek - Traumabelastete Kinder in der Schule Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Grundschulverbands Landesgruppe  Bremen-Bremerhaven und  des  Landesinstituts für  Schule Bremen. 

Der  Vortrag  stellt  auf  der  Basis  psychotraumatologischer  Grundlagen pädagogische Handlungsmöglichkeiten bei der Unterstützung
traumatisierter Schüler*innen in der Schule dar. 
 
Julia  Bialek  ist  Mitgesellschafterin  und  Referentin  am  Traumapädagogischen Institut Norddeutschland (tra-i-n) in Worpswede und Lektorin an der 
Universität Bremen im Fachbereich Inklusive Pädagogik. 
 
Moderation & Diskussion 
Dr. Heike Hegemann-Fonger & Prof. Dr. Hans Brügelmann 

 
Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist grundsätzlich nicht erforderlich.  Sollte  eine  Teilnahmebestätigung  erwünscht  sein,  muss  allerdings 
eine Anmeldung über das Landesinstitut für Schule (LIS) erfolgen. 
www.lis.bremen.de/fortbildung/fortbildungsprogramm-4283   
Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Grundschulverbands Landesgruppe  Bremen-Bremerhaven
und  des  Landesinstituts für  Schule Bremen. 
 
Im Anschluss findet die jährliche Mitgliederversammlung des Grundschulverbands der Landesgruppe Bremen-Bremerhaven statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. 
 
www.grundschulverband-bremen.de/traumabelastete-kinder-in-der-schule/ 
    
 Weiterführende Informationen 
 
Psychische Traumatisierungen können auftreten, wenn Menschen in bedrohlich erlebten Situationen keine Handlungsmöglichkeiten mehr zur Verfügung haben. Dies kann in körperlichen, emotionalen oder anderweitigen Gewalterfahrungen entstehen, aber auch durch Erlebnisse, die nicht beabsichtigt waren, wie z.B. Unfälle, oder in Situationen, die von außen betrachtet nicht für jeden Menschen gleichermaßen bedrohlich wirken, in denen  die  individuellen  Handlungsmöglichkeiten  eines  Menschen  aber  überstiegen werden.  Damit  sind  psychische  Traumatisierungen  kein  „Nischenthema“,  sondern 
etwas, was potentiell jedem Menschen passieren könnte. Die Folgen der aus solchen Erfahrungen entstandenen seelischen Verletzungen sind oft vielschichtig und können sich auf alle Lebensbereiche auswirken. Damit führen sie nicht selten auch in der Schule zu  Schwierigkeiten.  
Schüler*innen  zeigen  oft  Lernschwierigkeiten  und/oder herausforderndes, unverständliches Verhalten und können damit Lehrkräfte in (über-) fordernde Situationen bringen. 
Die in den letzten 20 Jahren entstandenen traumapädagogischen Konzepte erweitern pädagogisches Verstehen und alltagsorientierte Interventionsmöglichkeiten durch Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie und der Stressforschung. Für Schule bedeutet dies,  individuelle  Lernbedingungen  zu  schaffen,  die  sich  durch  eine  spezifische Traumasensibilität  auszeichnen.  So  können  wichtige  korrigierende  Erfahrungen  und gelingende Lernerfolge ermöglicht werden und damit im schulischen Rahmen ein wesentlicher Beitrag zur psychosozialen Versorgung traumatisierter Menschen geleistet werden. 
 
Dieser Impulsvortrag greift die folgenden Fragen auf: 
•  Was ist unter Trauma bzw. einer Traumatisierung zu verstehen? 
•  Woran erkennt man Symptome, die auf eine Traumatisierung hinweisen könnten? 
•  Welche Folgen müssen im schulischen Kontext berücksichtigt werden? 
•  Welche traumasensiblen Handlungsmöglichkeiten sind in der Schule möglich? 
 
 Kontakt: 
 
Landesgruppe Bremen-Bremerhaven         
Vorstand.Bremen [at] grundschulverband [dot] de 

Termin
05.11.2019, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
LIS Forum
Weidedamm 20
28215 Bremen Bremen
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