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Fake NewsGEW warnt vor Falschmeldungen in Zeiten von Corona

Aktuell machen zahlreiche gefälschte Informationen die Runde. In den sozialen Medien kursieren vermeintliche offizielle Angaben über gekürzte Bezüge der Lehrkräfte und ausfallende Sommerferien. Im Zweifel klärt die GEW den Wahrheitsgehalt.

02.04.2020

Zur Zeit geistern zahlreiche Meldungen mit haarsträubenden Inhalten durch die sozialen Medien. Die gefälschten Nachrichten, Briefe und Kurz-Infos machen häufig einen seriösen Eindruck. „Immer wieder erreichen uns Hinweise von aufmerksamen GEW-Mitgliedern zu Meldungen, die nicht echt sind. Wenn sich Kolleginnen und Kollegen einmal nicht sicher sein sollten, ob sie über eine Falschmeldung gestolpert sind, können sie sich gerne mit einer E-Mail an uns wenden. Unsere kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den GEW-Geschäftsstellen überprüfen dann den Wahrheitsgehalt der Nachricht und geben zweifelsfrei darüber Auskunft, ob es sich um Fake News handelt oder nicht", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart. Die GEW Baden-Württemberg ist auch in den Osterferien durchgehend per E-Mail erreichbar.

Gestern, am 1. April, machten gleich zwei Informationen die Runde, die für Unruhe sorgten. Zum einen hat eine gefälschte Pressemitteilung des Kultusministeriums darüber informiert, dass auch Lehrkräfte ihren Beitrag zur Corona-Krise leisten müssten und deshalb die Bezüge um bis zu 25 Prozent gekürzt werden würden. Zum anderen informierte ein vermeintlicher Brief von Ministerialdirektor Michael Föll darüber, dass die Sommerferien ausfallen müssten, um die Schulschließungen zu kompensieren. Bei beiden Meldungen handelt es sich um Aprilscherze.

Doch nicht immer ist es so offensichtlich wie am 1. April, dass es sich um Fake News handelt. Im Zweifel lohnt es sich immer, die angegebene Quelle zu überprüfen und mit offiziellen Informationen des Landes und des Kultusministeriums abzugleichen, beispielsweise auf den jeweiligen Internetseiten. Und wenn das nicht hilft, einfach bei der GEW nachfragen: info(at)gew-bw(dot)de

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