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Eugen-Rombach-Tage 2023

Wie geht Sterben?

Mitte Oktober drehte sich in Pforzheim für viele GEW-Mitglieder im Ruhestand alles um das Thema „Sterben und Tod“. Neben Erkenntnissen aus der Nahtodforschung ging es unter anderem auch um konkrete Vorsorgemaßnahmen.

Eugen-Rombach-Tage 2023 in Pforzheim: GEW-Veranstaltung für Mitglieder im Ruhestand
Eugen-Rombach-Tage 2023 in Pforzheim: GEW-Veranstaltung für Mitglieder im Ruhestand

Bei den Eugen-Rombach-Tagen  2023 diskutierten GEW-Mitglieder im Ruhestand drei Tage lang zum Thema „Sterben und Tod – ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, über das sich zu sprechen lohnt“. Das Tagungszentrum Pforzheim-Hohenwart und goldenes Oktoberwetter bildeten den Rahmen für Workshops, Film, Vorträge und gemeinschaftliche Tagesgestaltung.

Diesjähriger Hauptreferent war Professor Dr. Hans-Werner Stahl. Er sprach über Erkenntnisse aus der Nahtodforschung und die Frage seines todkranken, achtjährigen Sohnes: „Papa, wie geht Sterben?“ Ganz konkrete Unterstützung erhielten die Teilnehmer*innen von Rechtsanwältin Irene Meixner, die Vorsorgemaßnahmen wie Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder Generalvollmacht praxisnah erklärte.

„Ein ungewöhnliches Thema für eine Tagung, doch Sterben und Tod gehören untrennbar zum Leben. Die frühe gedankliche Beschäftigung mit dem eigenen Sterben kann Ängste nehmen, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vorstellungen zum Tod das Leben bereichern und ihm Sinn geben“, befand Marion Will, die aus dem Rems-Murr-Kreis angereist war.

Raum für gemeinschaftlichen Austausch und Unterhaltung boten schließlich das Theater Hammerschmiede Rottenburg und der Besuch  des 360° Panoramas „Pergamon“ im Gasometer in Pforzheim.

Kontakt
Jonas Froehlich
Persönlicher Referent der Landesvorsitzenden und Referent für Senior*innenpolitik
Telefon:  0711 21030-16