GEW Baden-Württemberg
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"Wir wollen uns nicht mit prekärer Beschäftigung abfinden"

Honorarlehrkräfte für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) beteiligen sich mit einer Fotokation am ersten Aktionszeitraum der GEW Initiative "Bildung. Weiter denken!"

22.11.2016 - Magdalena Wille

Indem fast alle Weiterbildungsträger zunehmend auf Honorarlehrkräfte setzen, die inzwischen den weit überwiegenden Teil des Lehrangebots abdecken, wird die Form prekärer Beschäftigung sukzessive zur Normalität. Damit wollen sich die DaZ- und DaF-Lehrkräfte in Baden-Württemberg nicht abfinden.

Unter den Motto Wertschätzung fordern Lehrende in Sprachkursen, Integration und Weiterbildung bessere Anstellungsbedingungen mit einer Vergütung, die sich am TVöD 11 orientiert, eine Unterrichtsverpflichtung von 26 Wochenstunden oder alternativ das Angebot eines Honorarvertrags mit einem dieser Einstufung entsprechenden Honorar von 54 Euro pro Unterrichtsstunde. Die ohne Zusatzqualifikation zugelassenen Lehrkräfte müssen eine kostenfreie und zumutbare Qualifizierung erhalten.

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