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Kita- und SchulöffnungenEs fehlt immer noch eine verlässliche Teststrategie

Die GEW erwartet von der Landesregierung eine verbindliche Teststrategie an allen Kitas und Schulen. Außerdem setzt sich die Bildungsgewerkschaft weiterhin dafür ein, ab einer Inzidenz von 50 die Schulen nur im Wechselunterricht zu öffnen.

23.03.2021 - GEW-Pressemitteilung

Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, dass er endlich für eine landesweit verbindliche Teststrategie an allen Kitas und Schulen sorgt. Die GEW setzt sich weiterhin dafür ein, ab einer Inzidenz von 50 die Schulen nur im Wechselunterricht zu öffnen.

„Winfried Kretschmann hat vor drei Wochen versprochen, dass Öffnungen nur stattfinden, wenn eine klare Teststrategie vorhanden und gute Sicherheitsmaßnahmen garantiert sind. Das funktioniert an einigen Schulen gut, an anderen nicht. Wir brauchen eine klare Vereinbarung der Landesregierung, in der mindestens zwei Tests pro Woche für jede Schülerin und jeden Schüler an der Schule garantiert werden. Bisher hängt die Umsetzung viel zu oft an den völlig überlasteten Schulleitungen. Es wurden für die nächsten Wochen einschneidende Maßnahmen beschlossen. Die Lage ist ernst, deshalb brauchen wir auch ernstzunehmende Regelungen für Kitas und Schulen. Wir bleiben weiter bei der Linie, dass ab einer Inzidenz über 50 nur Wechselunterricht sinnvoll ist“, sagte Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Die GEW erwartet, dass die aktuelle Landesregierung jetzt auch die Weichen für die Zeit bis zu den Sommerferien und für das nächste Schuljahr stellt. „Ob Fernunterricht, Wechselunterricht oder hoffentlich bald wieder Präsenzunterricht für alle Kinder und Jugendlichen: Alles funktioniert nur mit mehr Personal. Seit Monaten liegt der Vorschlag bei Grünen und CDU auf dem Tisch, als ersten Schritt durch Lehramtsstudierende und Pädagogische Assistenzen für Entlastung zu sorgen“, sagte Stein.