GEW Baden-Württemberg
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Elternabend 2.0GEW für digitale Elternabende

Die GEW setzt sich dafür ein, dass Elternabende über Videokonferenzen stattfinden können. Bei der Digitalisierung müssen die Kita- und Schulträger die Einrichtungen technisch unterstützen. Die aktuellen Regelungen des Landes stehen dem nicht im Weg.

30.09.2020 - GEW-Pressemitteilung

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, dass in Kitas und Schulen Elternabende über Videokonferenzen stattfinden und die Kita- und Schulträger die Einrichtungen dabei technisch unterstützen.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen Kitas beziehungsweise Schulen und Eltern ist eine Basis für gute Bildung. Gleichzeitig stellen Elternabende derzeit ein zusätzliches Infektionsrisiko dar. Deshalb plädieren wir in diesem Jahr dafür, die Elternvertretungen online zu wählen. Elternabend 2.0 heißt das Motto. Noch immer haben viele Kitas und Schulen eine technische Ausstattung aus dem letzten Jahrtausend. Eine leistungsfähige Internetverbindung, Online-Konferenz-Technik, und Notebooks für alle Beschäftigte müssen Standard werden. Hier haben die Kita- und Schulträger noch viel zu tun“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

In der Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung des Kultusministeriums vom 2. September 2020 wurde geregelt:

„Im Schuljahr 2020/2021 können die Schulkonferenz, die Klassenpflegschaft und die sonstigen Pflegschaften sowie die Eltern- und Schülervertretungen im Sinne der Elternbeiratsverordnung und der SMV-Verordnung sowie die Lehrerkonferenzen auch ohne persönliche Anwesenheit der Mitglieder zusammentreten, beraten und beschließen, sofern dies durch eine den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben genügende und im Übrigen geeignete technische Einrichtung wie etwa Video- oder Telefonkonferenzen möglich ist. Abstimmungen im Wege der Umfrage in Textform sind zulässig.“ (Artikel 1 § 1 Absatz 7)