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GemeinschaftsschuleGute Ergebnisse durch förderliches Lernklima und individuelle Rückmeldungen

Die Gemeinschaftsschulen arbeiten erfolgreich. Das zeigen die Ergebnisse der ersten Schülerinnen und Schüler, die 2018 ihre Realschulabschlussprüfungen gemeistert haben.

24.09.2018 - GEW-Pressemitteilung

Die Bildungsgewerkschaft GEW lobt die Arbeit der Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen und freut sich über wichtige Impulse für die pädagogische Arbeit an allen Schularten.

„Die Ergebnisse der Prüfungen zeigen, dass das pädagogische Konzept vielen Schülerinnen und Schülern bessere Chancen eröffnet. Seit es die Gemeinschaftsschulen gibt, entscheidet sich die schulische Laufbahn nicht in der vierten Klasse, denn die Gemeinschaftsschulen lassen den Kindern alle Bildungswege offen.

Die Orientierung an den Stärken der Schüler, das Lernen in heterogenen Gruppen, die neue Schularchitektur und viele andere Elemente tragen zu guten Ergebnissen bei. Von den mit viel Zeitaufwand entwickelten neuen pädagogischen Konzepten werden alle Schularten profitieren“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Nach Einschätzung der GEW sind die Gemeinschaftsschulen auch die richtige Antwort auf die Veränderungen in der Arbeitswelt.

„Unternehmen brauchen junge Menschen, die eigenverantwortlich handeln und mit Vielfalt vertraut sind. Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschulen erleben dies jeden Tag. Die guten Ergebnisse der Abschlussprüfungen zeigen auch, dass es für gute Leistungen nicht den Notendruck braucht, sondern ein gutes Lernklima mit individuellen Rückmeldungen für die Kinder und Jugendlichen“, so die GEW-Chefin.

Die GEW-Chefin setzt sich dafür ein, dass die gymnasiale Oberstufe an großen Gemeinschaftsschulen und durch Kooperationen mehrerer Gemeinschaftsschulen an vielen Standorten möglich wird. „Die Schulen werden attraktiver, wenn die Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur nicht die Schule wechseln müssen und ihr Lernkonzept fortführen können“, sagte Moritz.

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