GEW Baden-Württemberg
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Vorfahrt für Bildung

GEW BW zur Lehrereinstellung für das kommende Schuljahr

16.06.2015

Stuttgart – „Landesregierung gibt Bildung wieder Vorfahrt“ steht auf dem Plakat, das die Bildungsgewerkschaft GEW in dieser Woche an alle 4.500 Schulen in Baden-Württemberg geschickt hat. „Mit der Entscheidung, auf die geplanten Stellenstreichungen zu verzichten und 767 neue Lehrerstellen in 2015 und 2016 zu schaffen, erkennt die Landesregierung an, dass für eine gute und verlässliche Arbeit in den Schulen zusätzliche Stellen gebraucht werden. Das ist nicht nur eine gute Perspektive für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch für die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, die auf bessere Bedingungen an den Schulen hoffen dürfen. Diese bessere Unterstützung der Schulen muss für eine erfolgreiche Bildungspolitik in den nächsten Jahren fortgesetzt werden“, sagte am Dienstag (16.06.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die Bildungsgewerkschaft freut sich unter anderem über die zusätzlichen Stellen zur Einrichtung von Vorbereitungsklassen für Flüchtlinge, das Unterstützungskonzept für Realschulen und die Stärkung der Grundschulen.

Für die Umsetzung der Inklusion will die Landesregierung 1.553 neue Stellen schaffen, darunter sind in den Jahren 2015 und 2016 jeweils 200 zusätzliche Stellen, 200 weitere wurden aus anderen Bereichen umgeschichtet. „Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren für erfolgreiche Inklusion weitere Lehrerstellen geschaffen werden müssen, das Kultusministerium hat ja selbst bereits von 3.000 bis 4.000 Stellen gesprochen“, sagte Moritz.

Mit 315 zusätzlichen Stellen in den Jahren 2015 und 2016 wird die versprochene bessere Unterstützung für die Realschulen fortgesetzt. „Dies ist ebenso wichtig wie die neuen 180 Stellen an den Grundschulen und kann nur ein erster Schritt sein. Damit erhalten Grund- und Realschulen endlich wie bisher schon in größerem Umfang die Haupt-/Werkrealschulen und Gymnasien so genannte Poolstunden zum Beispiel für Sprachförderung und andere ergänzende Angebote zur besseren Förderung der Kinder und Jugendlichen“, sagte Moritz.

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